Ein echter Held???
Ich gehe in Väterkarenz, völlig und ganz. Soviel ist klar. Und das Feedback, dass ich bekomme, ist - wenn ich’s mir recht überlege - eigentlich nur positiv. Was ist los? Liegt’s an meinen aufgeschlossenen Freunden? Liegt’s an der weltoffenen Stadt Wien? Liegt’s daran, dass man solche Entscheidungen nicht negativiert bzw. mit seiner wahren Meinung im persönlichen Gespräch hinter dem Berg hält? Schöne neue Karenzwelt? Ich hätte bei meiner Entscheidung schon damit gerechnet, dass ich auf mehr Widerstand stosse. Ich warte ja irgendwie fast schon auf jemanden, der sagt, ob ich nicht einen an der Klatsche habe, Hausmann zu spielen, ob ich mir die Hosen ausziehen lasse zu Hause, warum ich meine “Karriere” damit aufs Spiel setze. Was denkt ihr? Ich jedenfalls fühle mich nicht als “Held”, nur weil ich in Karenz gehe. Und liebe männliche Karenz-Artgenossen, welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Würde mich echt mal interessieren…
Schlagworte: Fragen, Job, Väterkarenz, Wien