Geräusche im Schlaf

By Stefan

Mit dem Durchschlafen ist es so eine Sache. Im Moment ist es so gut wie nicht existent. So alle 2-3 Stunden rührt sich Kaspar. Dabei war er im Urlaub eigentlich für seine Verhältnisse richtig gut unterwegs. Von 12:30 Uhr bis 6 Uhr war schon mal Ruhe drin. Lags an der Abgeschiedenheit des Häuschens im Urlaub im Vergleich zum doch lauten Wien? Lags an der leichten Erkältung, die Kaspar hatte? Lags jetzt wieder an den Zähnen, die sich wieder rühren? Lags am Hin-und-Her? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Dabei ist Durchschlafen bzw. das Nicht-Durchschlafen ja eher das Thema von Franzisca – zumindest im Moment noch. Faszinierend ist vor allem, welche Geräusche sie von Kaspar wahrnimmt. Sie steht praktisch schon in Hab-Acht-Stellung vor seinem Bett, während ich noch nicht mal ein Mucksen von ihm vernommen habe. In den ersten Wochen nach der Geburt war das noch anders. Da war ich auch immer mit wach. Da aber Stillen wahrlich nicht zu meinen Kernkompetenzen gehört :-) und daher meine Hilfe nachts mehr oder weniger nicht gebraucht wurde, habe ich mir schnell angewöhnt, maximal kurz hochzuschrecken und dann sofort wieder einzuschlafen. An manchen Tagen habe ich sogar wirklich durchgeschlafen. Bin gespannt, wie es wird, wenn ich in Karenz bin und Franzisca arbeitet. Ob meine Ohren wohl wieder feinfühliger werden?

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4 Antworten zu “Geräusche im Schlaf”

  1. Michael Kostic sagt:

    Hallo,

    gib dich keinen Illusionen hin. Wir modernen Männer sind viel zu sehr degeneriert (in diesem Zusammenhang), um hier mit den Mädels noch mithalten zu können. Aber es gibt tatsächlich einen simplen Trick der wirklich gut funktioniert. Er nennt sich Schlaf! Sie zu das Du den Haushalt gut organisiert bekommst, die alltäglichen Dinge schon im Vorfeld durchstrukturierst und dann nimm jede Portion Schlaf mit, die Du mitnehmen kannst. Ich hab das jetzt ein paar mal durch und siehe da, wer viel schläft ist auch deutlich sensibler und ausgeglichener. Welch Wunder :-)

    Im übrigen sei festgestellt, dass Du viel Ruhe und Ausgeglichenheit brauchen wirst, wenn der kleine Racker jetzt noch regelmäßig gestillt wird. Auch das hab ich schon ein paar mal durch. Und ohne Untertreibung sei festgestellt: Es ist die blanke Hölle!

    Die kleinen meinen das ja nicht böse, aber Mamas Brust ist halt eine echt feine Sache. Das Herz von Mama schlägt schön gleichmäßig genau so wie sie es im Bauch wahrgenommen haben. Der entzückende Geruch von Mama ist allgegenwärtig und dann dieser nette Snack! Schau dir den kleinen mal genau an, wenn er ohne Mamas Brust schläft. Da kannst Du dann sehen wie sich trotz des Mangels einer Brust, der kleine Kiefer vor und zurückbewegt (ich liebe diesen Anblick).

    Aber auch hier kannst Du als Mann ein paar Punkte machen. Da gibt es dutzende kleiner Tricks!

    Gruß

  2. Stefan sagt:

    Du bist ja wahrhaft ein echter Experte. Grandios, was Du aus Deinem “Erfahrungshut” so alles hervorzauberst. OK, Brust hab ich tatsächlich keine, nona, aber ich bin gespannt, ob Du mit allem auch wirklich recht hast. Ich glaub noch fest an meine Ohren, an mich und die Kategorie “Mann”. Mann in Verbindung mit degeneriert, dass kann ich so nicht stehen lassen… :-) Das “modern” davor hebt das auch nicht wirklich auf. Ich werde berichten….

  3. Michael Kostic sagt:

    Hehe,

    ich hab halt damals mein Leben ein wenig umgestellt. Mancherlei PR-Beratung bzw. die Erstellung von Vorgehensmodellen kann man ja u.U. auch von zu Hause aus machen. Ich wollte halt mal wissen wie das so ist, Arbeit und Beruf miteinander zu verbinden…

    Haha, jeder Herausforderung gewachsen und so…

    Auweia! Das habe ich damals übel unterschätz :-)
    (Nicht das “Mann” so etwas nicht auch in den Griff bekommt, aber es ist echt hart!)

    Wenn mir heute einer erzählt Nachwuchs erziehen sei eigentlich gar nicht so schwer, muss ich mir echt das Lachen verkneifen.

    Allein die substanzielle Förderung des Sprachschatzes, ist für die meisten Männer eine epische Herausforderung!
    Kannst Du einigermaßen angenehm singen, oder wenigstens rytmisch brummen? Wenn nicht, dann lern es! Auch das hat mir das Nervenkostüm gerettet ;-)

    Gruß

  4. Stefan sagt:

    Zwischenmeldung: Der Glaube an meine Ohren hat sich bewahrheitet, ich hör nachts Kaspar jetzt wieder und wach mit auf. Ob das gut oder schlecht ist, lass ich jetzt mal dahingestellt :-)

    Für die Sache mit “Herausforderung gewachsen sein” lass ich jetzt mal ein paar Wochen verstreichen, dann ziehe ich mal ein Fazit. Aber Singen und Brummen kommt schon jetzt des Öfteren zum Einsatz. Bin zwar sicherlich kein Wiener Sängerknabe mit Engelsstimmchen, aber Kaspar hat sich noch ned beschwert… :-)

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