Liebe Männer, fürchtet Euch nicht. Das große, unbekannte Etwas der Babyzeit, das noch in Schwangerschaftszeiten in schier unüberwindbare Höhen hochstilisiert wird, genannt das Windelwechseln, ist in Wirklichkeit vergleichbar mit einem Blümchen auf der Wiese, das nur darauf wartet, gepflückt zu werden (ok, gebe zu, der Vergleich hinkt jetzt etwas, aber egal
). Vergesst, was Euch gesagt wird, vergesst, dass Windelwechseln die Königsdisziplin der Babypflege sei. Ich entmystifiziere die Windel. Denn: In Wahrheit ist es ein Klacks, wirklich. Weder handwerkliches Geschick noch absolute Feinmotorik noch Nasenklammer, Pinzette und Topflappen sind notwendig. Ois isi, wie man hier so schön sagt. Die Windelindustrie kümmert sich wirklich um euch. Nach ein paar Malen kommt Euch der Windelwechsel vor wie ein Boxenstopp bei der Formel 1 (dieser Vergleich triffts jetzt schon deutlich besser…
). Viel schwerer dagegen: Füttern ohne Flecken (utopisch) oder Fingernägelschneiden ohne Schraubstock. Oder wie geht’s Euch beim Windelwechsel? Kennt ihr noch weitere „Babyherausforderungen“, die das Windelwechseln in den Schatten stellen? Wer übrigens die richtigen Schritte beim Windelwechseln noch einmal nachvollziehen will, sollte hier reinschauen…
6. Juni 2008 um 23:06 |
Baden? Anziehen? Anschnallen?
7. Juni 2008 um 07:06 |
Oh ja, Anschnallen ist böse. De facto einfach, aber schwierig, da Freiheitsdrang meistens größer, wodurch die Aktion dann doch öfters mit Geschrei endet. Anziehen ähnlich, aber ned so schlimm. Baden hingegen nicht wirklich dramatisch.