Immer wieder habe ich in der Phase zur Entscheidung für die Karenz eine Frage gestellt bekommen: Und was hat Dein Arbeitgeber dazu gesagt, dass du das machst? Die Antwort ist kurz und einfach: OK! In diesen beiden Buchstaben steckt vielmehr, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Dass Hochegger, die PR-Agentur, in der ich bis zur Karenz tätig war (und nach der Karenz auch wieder bin
), dies in vollem Umfang genehmigte, sollte ein Vorbild für viele sein. Im Vorfeld der Karenz habe ich auf verschiedenen Veranstaltungen, u.a. vom abz, einige Geschichten gehört, wo der Arbeitgeber nicht “mitgespielt” hat, wo Steine in den Weg gelegt worden sind, wo strikte NEINs zu hören waren und im schlimmsten Falle sogar Kündigungen ausgesprochen wurden. Ich muss wirklich sagen, ein guter Arbeitgeber mit solch einer Unternehmenskultur ist was wert. Hut ab, Hochegger, und Danke für das Entgegenkommen.
Schlagworte: Job, Service, Väterkarenz
5. Juni 2008 um 15:06 |
iiiih – schleim!!
5. Juni 2008 um 17:06 |
Warum schleim? Es ist wie’s ist. Oder wie ist es bei Dir? Geht es bei Deinem Arbeitgeber so einfach wie bei mir? Schildere doch lieber ein wenig, ob es wirklich so “normal” ist, dass die Firma wie in meinem Falle mitspielt. Wenn ich mich täusch und die Arbeitswelt einer Väterkarenz generell doch schon vollkommen offensteht wie mein Arbeitgeber, dann nehm ich Deinen Kommentar auch ernst…
12. Juni 2008 um 12:06 |
Na ja, erscheint mir auch eher ….. – ach bleiben wir lieber höflich. Kenne das Unternehmen eigentlich ganz gut und deine \”Meinung\” in allen Ehren, aber soziales Verhalten gegenüber den Mitarbeitern gehört meinen Informationen nach (sowohl von ehemaligen als auch von aktuell im Unternehmen beschäftigten Mitarbeitern) nicht gerade zu den Stärken dieser Firma; eher das Gegenteil zeigt sich immer wieder.
Hast Du dir eigentlich schon einmal die Fluktuationsrate in diesem Unternehmen genauer angeschaut?
19. Juni 2008 um 19:06 |
Ich lese und lese den Post immer wieder – und entweder ich überlese das, was Ihr meint, oder wo ist denn bitte der Schleim genau? Was ich oben geschrieben habe, bezieht sich auf meine Person, auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem Fall der Väterkarenz – und da bin ich der festen Meinung, dass dieses unproblematische OK – und ich wiederhole mich – ein Vorbild für andere Unternehmen sein sollte und ein solcher Arbeitgeber, der dies ohne Probleme genehmigt, etwas wert ist. Wie verstehst Du denn übrigens “soziales Verhalten” bzw. worin manifestiert sich Deine Meinung? Und wenn ich an Fluktuation denke, fallen mir zig Gründe ein, warum Angestellte ein Unternehmen verlassen…
19. Juni 2008 um 22:06 |
Du kennst doch die Situation bei Hochegger. Ich geb’s auf.