2 Monate Väterkarenz – die Erfahrung wächst

By Stefan

Er wächst und wächst und wächst, und er saugt die Welt förmlich auf wie ein Schwamm. Wie schnell Kaspar “erwachsen” wird. Vom ersten Robben zum Krabbeln und zum Stehen, von der Brust zu fester Nahrung, von unklaren Bewegungen zu deutlichen Reaktionen – alles innerhalb nur weniger Monate. Und ich nehme mal schwer an: Tendenz weiter zunehmend :-) . Das Beste: Ich bin hautnah dabei. Und wie geht’s mir nun nach dem zweiten Monat Väterkarenz damit?

Kaspar versorgen und Haushalt, das ist im Grunde fast schon Routine. Viele Gedanken dazu, wie wann was wer, mache ich mir und machen wir uns nicht mehr, das läuft einfach. Dennoch war der Juli durchaus intensiver als noch die ersten “Probephase” im Juni. Intensiver sowohl mit Kaspar als auch mit Franzisca.  Auf der einen Seite die ersten richtigen Krank- und Sonderheiten des Kleinen sozusagen auf dem Weg zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, auf der anderen intensive Gespräche, wie gerade diese, nervenzehrenderen Situationen zu meistern sind. Jeder von uns hat so seine Art und Vorstellung. Wichtig dabei (und das werde ich auch im Job nicht müde, immer wieder zu betonen :-) ): klare Kommunikation! Bezeichnend: Vor kurzem haben Franzisca und ich zurückgeblickt und überlegt, wie es ohne Kaspar war – und wir haben, ehrlich gesagt, ein bisserl gebraucht. Es ist einfach nicht mehr vorstellbar ohne den Kleinen, auch in dem Wissen, dass der große Weg und viele weitere schöne Erlebnisse mit ihm noch bevorstehen.

Stand Kaspar/Stefan zum zweiten Karenzmonat auf den Vorher/Nachher-Seiten!

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