Seit ein paar Tagen ist Washington D.C. für uns Geschichte. Die letzten Tage waren noch einmal von viel Gemütlichkeit und Ruhe geprägt. Georgetown hat uns noch einmal gesehen, insbesondere die berühmten Treppen aus dem „Exorzisten“ sowie die Uni, dazu das Hirshorn-Museum und die Library of Congress, vor dem Abflug nach Alabama noch – voll beladen mit unseren Rucksäcken und Koffern – der Zoo.
Bevor aber Teil 2 unseres Trips in Tuscaloosa, Alabama, beginnt, ein kurzes Wrap-Up unserer Learnings in Sachen USA-Reisen mit Baby:
1) Einreisen ist halb so wild wie alle sagen!
Was haben wir nicht alles erwartet aufgrund der Geschichten und Warnungen vor der Reise: Durchsuchungen bis auf die Unterhose, stundenlanges Warten an den Einreiseschaltern, strenge Blicke und Fragen. Alles kein Problem – ein kurzes Kopfnicken auf die Frage „Is it babyfood?“ hat genügt. Da waren die Kontrollen vor dem Inlandsflug von Washington nach Birmingham deutlich langwieriger und anstrengender.
2) Reisen mit Baby ist kein Problem, wenn man kein Problem draus macht!
Die lange Reise über den großen Teich, der Jetlag, die hohen Temperaturen – wir konnten nur staunen, wie leicht Kaspar das alles weggesteckt hat. Zudem gibt es Windeln und Babyfood
auch in jedem Supermarkt. Und ob der Starbucks nun auf der Mariahilfer in Wien oder auf der 6th Street in D.C. zu finden ist, macht für Kaspar keinen Unterschied – wichtig ist nur, dass wir dabei sind.
3) Reisen mit Baby verändert den Blickwinkel!
Sind wir früher vergleichsweise von einer zur nächsten Sehenswürdigkeit geeilt, stehen jetzt Kaspar und seine Bedürfnisse stärker im Vordergrund. Wichtig war es, ihm zwischen dem ganzen Sightseeing seine Spiel- und Krabbelzeiten zu geben. Und so richtete sich oftmals der erste Blick nicht auf die herausgeputzten Monumentalbauten sondern auf die Wiesen und erstaunlich sauberen Plätze vor diesen.
