Das Land des unbegrenzten (Fast-)Foods

By Stefan

Unbegrenzt ist hier in den USA viel: Das Land, die Möglichkeiten und vor allem die Zahl der Fastfood-Ketten. Ist gar nicht so leicht, den zahlreichen “Lockvogelangeboten” auch zu entkommen. Während zu Hause wohl hauptsächlich das goldene M, Burgerking, Subway und KFC bekannt sind, ist das hier erst der Anfang. Mal schauen, wie viele mir noch einfallen: Red Rooster, Arby’s, Wafflehouse, Hardee’s, Chick-Fil-a, Quiznoz, Taco Bell, Taco Casa, Krystal, Wendy’s, Ruby Tuesday, Dunkin’ Donuts, Applebees, Dairy Queen, Pizza Hut… Die alle durchzutesten und wie beim EURO-Fanzoning zu bewerten, werde ich erstens wohl nicht schaffen und würde ich zweitens wohl auch nicht überleben, gewichtstechnisch… :-)

Für Kaspar ist das alles noch nichts. Obwohl wir festgestellt haben, dass wirklich bislang eigentlich alle Häuser perfekt auf die Baby- und Kinderbedürfnisse eingestellt waren: Kinderstühlchen und Wickelraum bzw. -vorrichtung gehören zur Grundausstattung (wobei ich grad überlege, dass das in Österreich wohl auch so ist). Auch wenn es in den Fastfood-Restaurants für Kaspar noch nichts zum Essen gibt, verhungern tut er auch hier nicht. Zwar schauen die Breiflocken ein wenig aus wie Fischfutter und tatsächlich wird Maccaroni&Cheese oder Lasagne im Gläschen angeboten, aber sonst gibt es zu Europa eigentlich keine großen Unterschiede. Statt Hipp und Alete heißen die Angebote hier halt Gerber, Earth’s Best oder Beech Nut. Und die Größenangaben bei den Windeln (1, 2,…) und den Gläschen (Stufe 1-3) sind auch ident. Einzige Mankos in Sachen Kinderernährung: In den Innenstädten sind Supermärkte Mangelware, d.h. man muss zu den großen Malls und Einkaufszentren am Stadtrand fahren, um Kaspars Verpflegung zu bekommen. Und das Wasser aus der Leitung ist ziemlich chlorversetzt, für verwöhnte Europa-Gaumen unbrauchbar.

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