1 Monat Väterkarenz - ein Zwischenfazit
1. Juli 2008Mir kommt es vor als wäre es gestern. Wirklich, 1 Monat Väterkarenz liegt nun mit dem heutigen Tag hinter mir - wie schnell doch die Zeit verfliegt (genau das gleiche habe ich mir, wie ich gerade selbst nachlese, vor Beginn der Väterkarenz auch gedacht).
Was ist also von den damaligen Fragen übergeblieben?
Wie wird sie werden, die Zeit bei und mit meinem Sohn Kaspar?
Mit einem Wort: Großartig. Es ist wirklich toll zu sehen und hautnah dabei zu sein, wie Kaspar die Welt entdeckt, Tag für Tag was neues lernt und wie wir beide zusammen(_)wachsen. Das war ja auch DER Grund, warum ich mich überhaupt zur Väterkarenz entschlossen habe.
Komme ich zurecht zwischen Wickelkommode und Herd?
Ich würde sagen, überraschenderweise gut. Obwohl hier sicherlich noch Defizite zu verzeichnen sind. Zum Glück ist Franzisca noch da und zieht wohl im Hintergrund noch die Fäden.
Das alles unter einen Hut zu bringen, ist wirklich nicht einfach. Ich ziehe den Nämlichen vor allen Alleinerziehern.
Werde ich den Job und die Spannung vermissen oder geht sie mir gar nicht ab?
Im Moment habe ich nicht einmal richtig die Zeit, mir darüber Gedanken zu machen. Kaspar hält mich voll auf Trab - und ich denke kaum, dass dies abnehmen wird. Ich würde sagen, warten wir noch mal einen Monat, wenn das derzeit immer noch Spannende mehr zu ‘Alltag’ wird.
Bin gespannt, wie es so weitergeht. Auf Anregung von Marc (danke Dir!!) habe ich nun auch eine Vorher-Nachher-Seite eingerichtet, auf der fotografisch übersichtlich gezeigt wird, was die Väterkarenz aus Kaspar und mir macht. ![]()