Getaggte Beiträge ‘Kaspar’

Herr Hipp und seine Kollegen

15. Juli 2008

Manchmal sind Entscheidungen schwer. So beispielsweise vor dem Gläschenregal im Supermarkt. Was es da alles gibt. Da rennt mir ja selbst das Wasser im Mund zusammen - naja, wenn es nicht püriert wäre, denn auch beim Gläschen isst das Auge mit, meines zumindest. :-) Katzenfreunde werden vermutlich wissen, was ich meine, denn diese Regale sind wohl ähnlich gut sortiert: Bio-Rind mit Kartoffeln und Karottengemüse, Pastinaken (scheinbar das neue Baby-Modegemüse) mit HInz und Kunz, Spagetti Bolognese, Früchtchen in allerlei Variationen undundund. Wäre ich Kaspar und liebte ich Püriertes, würde ich mich durch dieses Regal gerne mal durchkosten.

Ich bin es aber nicht. Und deshalb gibt es von Hr. Hipp, Fr. Alete und was sonst noch so greifbar ist, fast immer das gleiche für den werten Herren Kaspar. Warum? Das frag ich mich auch manchmal. Aber es soll die Meinung vorherrschen (und auch Franzisca steht größtenteils dahinter), dass die Kinderchen doch langsam an verschiedene Geschmäcker heranzuführen seien. Wenn Kaspar wüßte, was ihm dadurch entgeht…

Da auch die Portionen von Ma(h)l zu Ma(h)l größer werden und Gläschen rund 1,20 Euro pro Stück doch ins Gewicht fallen, sind wir vor kurzem dazu übergegangen, selbst mal was zu Kochen. Kartoffeln + Gemüse. Vorteil: der Preis. Nachteil: Aufwand und Menge, die eingefroren werden sollte, da sie sonst nicht allzu lang im Kühlschrank hält. Ob Gläschen oder selbstgemacht, ich weiß nur eins: Wenn Kaspar Hunger verspürt, dann isst er. Und das reichlich und mit viel Spaß.

Wie kühl ich ein Baby ab??

14. Juli 2008
Abkühlung im Freien

Abkühlung im Freien

Grade über die 30 (nein, hier folgt jetzt kein Beitrag zum Älterwerden, hier geht es um Celsius und Temperatur!!), Sonnenstrahlen auf der Haut, auf der Decke im Park - so lässt es sich aushalten. Am Wochenende waren wir drei schön beim Baden und Sonne geniessen. Das Schwitzen kann man da schon einmal in Kauf nehmen. Schließlich weiß ich, wie ich mich dann abkühlen kann.

Doch was ist mit einem Baby, was ist mit Kaspar? Auch er kommt bei diesen Temperaturen gerne mal ins Schwitzen. Zwar ist beim Kinderwagen der Sonnenschutz ausgefahren, doch heizt es sich da drunter schon einmal ganz schön auf - trotz geöffnetem Durchzug. Wasser kriegt er, klar. Doch sonst? Gibt es Tricks, die Ihr im Sommer bei Euren Kindern anwendet?

Jetzt geht’s los…

11. Juli 2008

…ich zieh schon mal meine Laufschuhe an. Mal sehen, wer schneller ist…

Nehmen, wie es kommt…

10. Juli 2008

Wie stark ein Papa informiert sein sollte über Kinder und Erziehung habe ich mich schon früher gefragt. Auch vor der Geburt muss man sich mit er kommenden neuen Situation erst mal auseinandersetzen. Und natürlich über die Geburt ebenfalls. Was liegt da näher, als zu einem Geburtsvorbereitungskurs zu gehen. Ein MUSS für jeden angehenden Vater - allerdings nur, um sagen zu können, das gemacht zu haben. Ich nehme es vorweg: Was mir der Kurs vor allem gebracht hat, war die Erkenntnis, dass es auch andere Väter gibt, die sich genauso wenig auskennen wie ich. Und das man die Geburt und alles drumrum nehmen muss, wie es kommt.

Doch zum Anfang: Antworten und Lösungen - das wollte ich haben. Konkrete Antworten und konkrete Lösungen, wie eine Geburt abläuft, wie man sich vorbereitet, was man vor Ort tun kann, was am Besten ist undundund. Bekommen habe ich dabei meist ein: “Das lässt sich so nicht beantworten, das kann so sein oder so, das ist von Baby zu Baby unterschiedlich.” Das mag ja durchaus stimmen, aber das ist halt einfach nicht die Antwort gewesen, die ich mir zu diesem Zeitpunkt gewünscht hätte. Gewünscht, und da waren “wir Männer des Kurses” uns einig, hätten wir uns einen Lösungsbaum, der aufzeigt, was wir als Väter machen können und sollen, wenn derjenige oder ein anderer Fall bei der Geburt eintritt. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet…zumindest den be- und gefürchteten Fencheltee gab es aber… :-)

Was haben Franzisca und ich nicht alles vorbereitet, was nicht alles geplant nach dem Kurs, was haben wir uns nicht alles vorgestellt, wie die Geburt ablaufen soll. Und dann kam doch alles ganz anders…Kaspar ist halt Kaspar, und Kaspar macht das schon. Bei der Geburt wie auch heute noch.

Vom Wiegen zum Selbstschläfer

9. Juli 2008

Meine Oberarmmuskeln werden verkümmern. Ganz sicher. Denn seit zwei Tagen hat Kaspar entdeckt, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn der böse, böse Schlaf über einen kommt. Das Schaukeln, Wippen und Wiegen von Kaspar auf dem Arm, bis er ins Land der Träume abgereist ist, gehört von nun an der Vergangenheit an. Und auch mit dem Kinderwagen, eine weitere Variante des “Einschlafzeremoniells”, müssen wir nicht mehr zwingend raus. Spieluhr an, Hase und Decke in den Arm, ein paar Minuten warten und teils beruhigen - und that’s it. Warum einfach, wenn es (manchmal) vorher doch so schön viel Nerven und Schweiß gekostet hat…

Was haben wir zuvor nicht alles versucht. Wieder haben schlaue Experten-Meinungen uns zu verschiedenem geraten: Einschlafroutinen schaffen, jeden Abend das gleiche machen, ihn auch mal für ein paar Minuten allein liegen lassen, um ihn dran zu gewöhnen, dass Mama und Papa nicht immer da sind. Nach dem ersten größeren Geschrei haben wir das gleich wieder gelassen (bring das mal übers Herz, deinem Kind beim Weinen zuzuhören und ruhig sitzen zu bleiben….war wohl auch gleichzeitig das Ende vom Anfang der autoritären Erziehung…) :-) Und jetzt: voila. Es kommt halt doch wie’s kommt, Kaspar macht das schon.

100 Prozent (Mund-)Einsatz

8. Juli 2008

Wenn ich was mache, dann mach ich es g’scheit. Mit richtigem Einsatz und Herzblut. Auch beim Füttern. Doch was mir dabei bislang noch nicht aufgefallen ist: Der Einsatz reicht sogar bis zum wirklichen Mitfühlen. Oder anders: Will ich Kaspar den Löffel zum Mund führen, geht meine eigene “Klappe” automatisch auch auf. Gleich, ob er seine schon offen hat oder nicht. Franzisca hat mich darauf hingewiesen. Muss lustig ausschauen, die beiden Herren im Mundschnappgleichflug. Und selbst jetzt, wo es mir bewußt ist, ist es gar nicht so einfach, diesen Reflex (denn als solchen sehe ich das) zu unterdrücken. Naja, 100 Prozent Mundeinsatz halt.

Wie viel Info braucht ein Papa?

6. Juli 2008

Information ist alles. Und man muss ich doch auskennen im Leben, oder? Und insbesondere in der Kindererziehung, ist doch klar. Naja, für mich ist das nicht so klar. Denn die Frage, die ich mir stelle: Wie viel Info brauche ich wirklich, damit Kaspar ohne Sorgen wächst und gedeiht? Literatur gibt es ja Unmengen - und genau da ist der Hund begraben. Vier Bücher vertreten fünf Meinungen über “How to erziehen Kinder”. Und was ist davon nun die Richtige?

Ein Schlüsselerlebnis für uns ab es schon in den ersten Wochen nach der Geburt. Damals haben Franzisca und ich noch genau gelesen - bis zur Seite mit den Kinderkrankheiten. Hat ihr Kind diese und diese Symptome, dann könnte das dies und dies sein. Bitte konsultieren sie ihren Arzt des Vertrauens. Ein Vergleich mit Kaspar - und plötzlich hatte der gute Knabe alle erdenklichen Krankheiten. Gefühlt zumindest. Da wirst Du als Eltern echt irr. Seit damals jedenfalls haben wir das Lesen von Ratgeberbüchern weitestgehend eingestellt. Sooo schlecht schaut Kaspar ned aus, dass man denken könnte, wir machen was falsch. :-) Und es ist ja nicht so, dass man gar nichts mitkriegt: Infos und Austausch hat man ja trotzdem noch reichlich in den vielen Gesprächen mit FreundInnen und Menschen, die in der gleichen Situation sind wie wir.

Was denkt Ihr, was ein Papa wissen sollte? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Kaspar bloggt…

4. Juli 2008

Blogging

Sein erster eigener Eintrag:

h m mn| llllllllllllllllllllll,m dsxx C§$QWW B%^><NB Q§W AVSX

Von Stars und (Gedanken-)Sternchen

3. Juli 2008

Ich führe ein Schattendasein - und, gleich vorweg, ich fühle mich gut dabei. Jetzt zumindest. Ich stehe im Schatten eines Mannes, der gerade mein Leben bestimmt, mein Sohn Kaspar. Daran muss man(n) sich erst einmal gewöhnen. Wenn wir zusammen irgendwohin kommen, stürzt sich alles auf Kaspar, unseren Star. Ist auch durchaus zu verstehen, schließlich ist er Franziscas und mein Mittelpunkt. Und er versteht es vortrefflich, mit seinem Charme andere für sich zu gewinnen.

Was habe ich sie früher verflucht, die Eltern, die nur noch von ihrem Nachwuchs gesprochen haben. Ich gestehe - und ich möchte mich hiermit bei allen, denen ich damit Unrecht getan habe, in aller Form entschuldigen. Ich hätte zwar trotzdem liebend gern mit Euch über andere Dinge, über Euch selbst und das Leben beispielsweise, gesprochen. Aber ich kann jetzt wirklich verstehen, dass das Leben mit einem Kind zum größten Teil eben vom jeweiligen Kind bestimmt wird. Jetzt in der Väterkarenz sehe ich das mit anderen Augen (naja, schon den gleichen wie vorher, aber von einer anderen Seite…) :-) Und jedem, mit dem ich mich noch so in Zukunft unterhalte und den es vielleicht ebenfalls in Zukunft anödet, sei gesagt: Auch ich nehme mich von diesen Eltern nicht aus, die viel vom eigenen Nachwuchs erzählen. Bitte seht mir das nach…

Keine Bälle mehr…

2. Juli 2008

Kaspar und die BälleDie EURO 2008 ist aus. Kaspar ist traurig, es gibt vorerst keine Bälle mehr. Und kein Public Viewing. Hier aber noch das Endergebnis unseres privaten Public Viewing Tests, 20 Kasparpunkte waren jeweils zu vergeben:

1) Wedersches Wohnzimmer: 19,5 Kasparpunkte (mit Extrapunkt von Gunnar wird die Wertung gesprengt, 20,5 Punkte von 20)

2) bei GuLy: 18 Kasparpunkte

3) Hanappi-Stadion: 15,5 Kasparpunkte

4) Schweizerhaus: 14,5 Kasparpunkte

5) MMKK Klagenfurt: 14 Kasparpunkte

6) Fanzone Rathaus Wien: 12,5 Kasparpunkte

7) Stiegls Ambulanz: 11 Kasparpunkte