Getaggte Beiträge ‘Papamonat’

Väterkarenz: Vergesst die Mütter nicht!

30. Juni 2008

Der Papamonat kommt in Österreich. Ich trau mich das jetzt einfach mal so zu sagen, den die Pro-Stimmen mehren, mehren, mehren und mehren sich. Auch ich zähle mich zu den großen Verfechtern dieses Modells. Gerade die ersten Tage und Monate sind im neuen Zusammenleben zu dritt Gold wert. Der Papamonat wird als Einstieg und “Schnupperlehrgang” für eine spätere Väterkarenz gesehen. Passt prima, schließlich gibts auch im Job, und nichts anderes ist auch die Kinderbetreuung, Probemonat(e). Doch so sehr ich auch die Väterkarenz propagiere, darf eines bei aller Diskussion um die neue, aktive Verantwortung der Väter bei der Kindererziehung nicht vergessen werden: Die Mütter.

Die Forderung liegt auf dem Tisch: Männer, bringt Euch zu Hause in der Kindererziehung ein, sei es Teilzeit oder Vollzeit wie bei mir. Aber will das die Frau eigentlich? Wie stark will sie sich in die Kindererziehung reinreden lassen? Und vor allem: Schafft sie es ohne weiteres, die über die Schwangerschaft und die ersten Monate aufgebaute emotionale Beziehung zum Kind so einfach “abzubrechen” und wieder arbeiten zu gehen? Aus eigener Erfahrung weiß ich: So richtig einfach ist das alles nicht. Diskussionen und schwermütige Momente sind vorprogrammiert. Jede Familie, jedes Paar sollte schauen, was für sie in der jeweiligen Situation - beruflich wie privat (insbesondere in der eigenen Zweierbeziehung) - das richtige ist. Aber ein großer Schritt ist es schon einmal, wenn in diesen Überlegungen Väterkarenz mitdiskutiert wird.

FORMATfüllend

29. Juni 2008

Wieder sind - gemäß Andy Warhols Zitat - 5 Minuten meiner und Kaspars “15 Minuten Ruhm im Leben” rum :-) : Für einen Überblicksartikel zum Thema “Väterkarenz, Papamonat usw.” mit dem Titel “Die Vaterfreuden” wurde ich vom österreichischen Wirtschafts- und Finanzmagazin FORMAT neben anderen Karenzvätern interviewt, Kaspar und ich zudem noch geknipst. Jetzt strahlen wir auf Seite 20 der Menschheit entgegen. Und was mich besonders freut: Mein Blog hat’s ebenfalls in die Geschichte geschafft, gleich im zweiten Absatz:

“Andere gehen die Elternzeit geplanter an: “Heute ist der Tag, an dem mein neuer Lebensabschnitt beginnt”, bloggte PR-Berater Stefan Weder am 1. Juni. Vor knapp vier Wochen hat sich der 31-jährige für dei kommenden acht Monate von Hochegger PR verabschiedet. Der Grund dafür heißt Kaspar und ist siebeneinhalb Monate alt.”

Na, wenn das kein Ansporn ist, weiter zu bloggen…

Papa’s Monat

11. Mai 2008

Kommt er oder kommt er nicht? Passend zum Muttertag gibts wieder einen Vorstoss von politischer Seite dazu,  mit vielen Diskussion und Meinungen dazu, siehe hier und hier und hier. Die Idee dazu gibts schon länger, nur umgesetzt wurde es bislang nicht. Allerdings sieht es auf politischer Ebene nun so aus, dass die Front dagegen kleiner wird. Es spießt sich natürlich mal wieder am Budget. Ich kann nur sagen: Möglichst schnell umsetzen. Ich selbst habe mir für die Wochen nach der Geburt Urlaub aufgespart.  Mit dem Papamonat wäre es deutlich einfacher gewesen.