Archive for Dezember 2008

Whatzup

29. Dezember 2008

whatzup

See you in 2009!

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7 Monate Väterkarenz – Augen Richtung Neuanfang

28. Dezember 2008

Weihnachtsfeiern sind immer was Spannendes. Es wird zurückgeblickt, es wird in die Zukunft geblickt und es wird gefeiert. Letzte Woche war ich auf einer solchen bei Hochegger, meinem Arbeitgeber vor und nach der Karenz. Klar, dass meine Zeit mit Kaspar im Mittelpunkt stand. Was mir dabei besonders vor Augen geführt wurde: Ich bin ja schon fast wieder am Ende angelangt. Eine der vielen Frage: Wie ist denn jetzt eigentlich mein Fazit der Väterkarenz?

Fazit? Auch wenn die Zeit verfliegt, es ist „erst“ Ende Dezember. Und ein endgültiges Resümee werde ich wohl erst drei, vier Monate nach Ende der Väterkarenz abgeben können. Denn wie ich mich in die eine Richtung ohne Job umgewohnen musste, werde ich mich wohl in die andere Richtung zurück in den Job ebenfalls wieder umgewöhnen müssen.

Weiters aufgefallen: Gerade die Leute, die „sozialen Kontakte“ wie es so schön heißt, sind das, was mir wohl zur Zeit bzw. in der Karenzzeit am meisten abgeht, insbesondere wenn ich in Klagenfurt bin. Nicht, dass ich jeden Tag mit Freunden „auf die Pist'“ gehen würde, aber allein die Chance darauf macht Wien schon attraktiv.

Auf jeden Fall haben wir unsere gute Laune, die ja im November ein wenig gedämpft war, wiedergefunden. Kaspar ist prächtig, wird immer selbst- und eigenständiger, ein echter kleiner Mann mit eigenen Wünschen und eigenem Willen. Im Grunde checkt er alles, was wir ihm sagen – und meist folgt er auch brav 🙂 .

Positiv sind auch die Kommunikation und Interaktion: Worte sind zwar noch nicht wirklich drin, aber zum Glück gibt es ja Finger und Quietschtöne, mit denen man auf etwas aufmerksam machen kann. Und im Prinzip reicht das ja. Worte sind ja manchmal wirklich sowas von Unnütz…

Die Vorher/Nachher-Seite zeigt übrigens wieder, wie es im Dezember in Sachen Entwicklung von Vater und Sohn weiterging. Dann auf in den letzten Karenzmonat, würd ich sagen…

Papamonat: Ziel 2010

28. Dezember 2008

Immer mehr politische Stimmen werden hier und hier laut, die für den Papamonat wie für das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld als Starttermin 2010 anpeilen. Während der Papamonat scheinbar mit wenig Gegenwehr rechnen muss, wird das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld wohl mit der Finanzierungsfrage geklärt werden. Zu Letzterem gibt es ja schon einige europäische Beispiele, die nicht so schlecht laufen, insbesondere wenn es um das Ziel geht, Väter zu einem größeren Beitrag in Sachen Kindererziehung zu motivieren. Also, lieber gut kopiert als schlecht selbstgemacht.

Runterkommen

28. Dezember 2008

Weihnachten ist vorbei, die Stimmung hält noch an – so könnte man die vergangenen Tage zusammenfassen. Nach den Uroma-Feierlichkeiten stand zu Weihnachten eine kleine Family-Tour über Burghausen und München an.

Kaspar beim Opa in Burghausen...

Kaspar beim Opa in Burghausen...

...und beim "Paten-Pete" in München.

...und beim "Paten-Pete" in München.

Wir haben es geschafft, zu entspannen und runterzukommen vom Gas. Auch für Kaspar war die Zeit voller Freude – auch wenn es mit der Besinnlichkeit bei ihm noch nicht so weit her ist. Dafür waren die Geschenke umso spannender: viele, viele Bücher und Klamotten, ein Bob, ein Kreisel, Plüschis, Bauspielzeuge undundund. Da schlägt das Kinderherz höher – und auch das der Spiele begeisterten Eltern 🙂 .

Wir rauschen ab…

22. Dezember 2008

…und zwar gen Weihnachten. Daher allen Blogfans: Ein herrliches, geruhsames Weihnachtsfest und schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2009.

wirrrrr

Selbständigkeit und Ungeduld

21. Dezember 2008

Letzte Woche war der letzte Kinderbetreuungsgruppentag für Kaspar in Klagenfurt in diesem Jahr – und Zeit, die netten „Tanten“ mal zu fragen, wie sich Kaspar so geschlagen hat. Einhellige Meinung: großartig. Ohne Angst oder Vorurteile schmeißt er sich in die Spielewelt, wird beinahe magnetisch von anderen Kinder angezogen. Die Damen bestätigen, was wir zu Hause auch immer mehr bemerken: Kaspar wird bedeutend selbständiger, beschäftigt sich längere Zeit auch mal alleine mit seinen Spielsachen, ohne, dass Mama oder Papa den Unterhalter geben müssen.

Mit der Selbständigkeit allerdings entwickelt Kaspar auch „neue“ Charaktereigenschaften. Eine davon: die Ungeduld. Klappt etwas nicht gleich auf Anhieb, wird Kaspar ein wenig „unrund“, vorsichtig formuliert. Von welchem Elternteil er das bloß hat? 🙂 Böse kann ich und können die „Betreuungstanten“ ihm deshalb aber kaum sein. Selbst wenn der Gute schmollt und schreit: Irgendwie schaut er für uns auch dann noch zuckersüß aus…

schmollen

Schnick-schnack-Du machst die Windel

20. Dezember 2008

Nicht nur Kaspar liebt spielen. Auch Franzisca und ich haben eine kleine Leidenschaft für alles, was man würfeln, schlagen oder stechen kann. So manche Lebensstunden sind so bei Schafkopf, Risiko oder anderen exzessiv betriebenen Spielen verstrichen.

Jetzt haben wir ein neues Spiel, wenn wir gemeinsame Zeit mit Kaspar verbringen: Wenn seine Windel ein wenig müfft, geht es ab mit Schnick-Schnack-Schnuck oder Schere-Stein-Papier. Der Verlierer darf mit erhobenem Kopf in Richtung Wickeltisch schreiten, der Sieger grinst und freut sich. Und auch für Kaspar ist es eine Gaudi: Das Zählen bis Drei macht er schon voller Begeisterung mit.

Wer es virtuell mal nachspielen will, hier eine ganz lustige Variante.

Uroma-Feiermonate

19. Dezember 2008

Zwei Monate, zwei runde Festlichkeiten: Im Oktober feierte Kaspars Uroma Garmisch den 80er, im November Kaspars Uroma Wiesbaden den 90er. Große Familienfeste der beiden „Ahnengenerationen“ auf Franziscas Seite. Lustig und schön war es, geschlemmt wurde auch – und für mich galt es zudem wieder, mein Namen-Merk-Vermögen zu testen 🙂 .

Franziscas Familie ist meiner zahlenmäßig weit überlegen: Während die „Weders“ alles in allem „nur“ 9 Köpfe umfassen, waren bei den beiden Feiern die Festsäle mit Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Nichten, Neffen und weiteren angeheirateten und „angeliebten“ Menschen nur so gefüllt. Kaspar jedenfalls hatte seinen Spaß – und die Namen aller wird er schon noch lernen. Ich habe es ja auch geschafft…

Thomas Pirlet)

Kaspar bei Uroma Garmisch... (Foto: Thomas Pirlet)

Jan Buschmann)

...und bei Uroma Wiesbaden. (Foto: Jan Buschmann)


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

16. Dezember 2008

Mann, geht das schnell. Alltägliche Gewohnheiten und Abläufe brennen sich wirklich so schnell ins Hirn ein, dass es schwer ist, das gute, kluge Ding ganz oben zu überlisten. Beispiel gefällig?

Üblicherweise ist Franzisca – auch wenn wir das nie wirklich „bestimmt“ haben – unsere „Mrs. Breakfast“, d.h. Kaspar kriegt sein Morgen-Futter von ihr, bevor sie in die Arbeit tigert. Heute hat’s pressiert, und sie ist früher los als gewohnt. Hm, also muss ich ran, klarer Fall. Und plötzlich merke ich, dass ich ja irgendwie eingerostet bin in Sachen Frühstück. Fällt mir wirklich schwer, dafür motiviert zu sein und den Kampf mit dem morgens zum Glück eher selten geschlossenen Mündchen aufzunehmen.

Richtig arg wird es dennoch nie – egal ob Kaspar oder ich am falschen oder zu müden Fuß aufgestanden sind. Denn wir haben einen Trick: War der Anfang nicht gut, „rebooten“ wir den Tag einfach. Angezogen, rein ins Wagerl (Kaspar) und raus. Gerade bei diesem aktuellen Winterwetter freuen wir uns dann umso mehr, zurück ins Warme zu kommen. Dann sehen beide Gesichter doch deutlich freundlicher drein – und der Tag kann kommen, mit all seinen anderen, von mir wirklich gewohnten Gewohnheiten..

Klagenfurt 2008: das war’s – doch noch nicht

15. Dezember 2008
Kaspar auf (fast) gepackten Koffern

Immer bereit: Kaspar auf (fast) gepackten Koffern

Reisen, Reisen, Reisen – ich denke, wir sollten die Kilometer, die wir in diesem Jahr abgespult haben, lieber nicht zusammenrechnen. Seit Kaspar auf der Welt ist, hat er schon geschätzte 20 Flüge hinter sich. Ob es wohl schon zur Senator Card reichen würde??

Auf jeden Fall ist nun mit Klagenfurt doch noch nicht Schluss. Wir haben entschieden, dass die Vorweihnachtszeit  schöner ist, wenn wir alle zusammen sind und zusammen reisen. Na dann, müssen die Wiener Weihnachtsmärkte noch weiter warten. Wird eng…