Archive for Februar 2009

Vom Hippie, zum Punk, zum Bubikopf

19. Februar 2009

Irgendwann ist immer das erste Mal. Und für Kaspar war es höchste Zeit für einen Haarschnitt. Auch wenn sich die Löckchen im Nacken schön gekringelt haben, nach dem Baden hat sich gezeigt, wer wirklich ein echter „Vokuhila“ ist. Also, schnippschnapp, Haare ab. Franzisca hat sich rangetraut an die Pracht. Einige Mal musste Schnischnaschnappi wohl doch laufen, aber am Ende waren sie ab. Und die wundersame Wandlung von Kaspar war vollbracht. Ein großer Akt in drei Bildern:

Vom Langhaar-Hippie...

Vom Langhaar-Hippie...

...über Punk...

...über Punk...

...zum Bubikopf.

...zum Bubikopf.

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Kaspars erstes Rollenspiel

18. Februar 2009
Auf, klar zum Entern!

Auf, klar zum Entern!

Kaspar hat das Rollenspiel für sich entdeckt. World of Warcraft, das Schwarze Auge, Dungeons & Dragons, die Sims – alles Nonsens. Kaspar hält nichts davon.  Er liebt es live und in Farbe. Sein Rollenspiel ist in Fachkreisen auch als Fasching bekannt. Sein Charakter: Pirat. Seine Waffen: Ein Säbel (und hin und wieder auch ein Löffel!). Als erstes wurde die Kinderkrippe geentert, harr. Wer bekommt da nicht das Fürchten?

Wir für uns

18. Februar 2009

Wenn nicht das letzte Wochenende gewesen wäre, ich hätte lange überlegen müssen, wann Franzisca und ich zuletzt einmal ein Wochenende für uns hatten. Diesmal war es aber soweit. Kaspar’s Tante Anna und Onkel Peter waren da zur Vollendung der Gottwald-Wochen (Tante Lisa hat uns schon die Tage zuvor besucht). Kaspar war also umsorgt – und wir haben uns um uns selbst gekümmert. Nicht, dass wir ein Wochenende in trauter Zweisamkeit dringend herbeigesehnt hätten, aber zugegeben, schee war’s scho. 🙂 Samstag Extrem-Rodeln mit Katrin und Moritz (einen herzlichen Gruß an die blauen Flecken an den Knieinnenseiten!) und einer interessanten Sozialstudie am Valentinstags-Party-Abend in der Millenium City sowie Sonntag Wellnessen in der Römertherme Baden. Sport, Spannung und Erholung, was für eine Kombi.

Und Kaspar: Der hat uns gar nicht vermisst. Als wir Sonntag abend heimkamen und ihn wieder in die Arme schließen wollten, war ein kurzes Grinsen an der Tür alles, was wir bekamen. Und schwups, umgedreht und wieder ab zum Spielen. Aber wurst, wir waren ja sowas von entspannt…

Schwer bewaffnet

17. Februar 2009

Vorsicht, jetzt wird es gefährlich. Es wird gelöffelt. Lange ist es noch nicht her, dass Kaspar die Waffen der Küche entdeckt hat. Die Kinderkrippe tut ihr übriges dazu, schließlich ist da keiner, der einem die Leckereien in den Mund steckt. Hier ist Handarbeit gefragt.

Ok, richtig scharf ist der Löffel nicht, die Verletzungsgefahr hält sich also in Grenzen. Dafür passt viel drauf – viel, was man schön überall in der Küche verteilen kann. Und auch wenn’s auf dem Bild nicht so aussieht: Es geht auch schon richtig viel dahin, wo es gehört, in den Mund. Na dann, guten Appetit!

loeffeln

Vom Wollen und Tun!

10. Februar 2009

Eigentlich wollte ich hier viel mehr schreiben, eigentlich wollte ich langsam mein Fazit der Väterkarenz beginnen, eigentlich wollte ich die Neuigkeiten zur Entwicklung in Sachen einkommensabhängiges Karenzgeld in Österreich bekannt geben, eigentlich wollte ich noch ein paar Bilder hochstellen, eigentlich wollte ich….aber ich…

…habe Spaß an meinem neuen alten Job…

…will die Zeit, die ich morgens und abends mit meiner kleinen Familie habe, nicht durch weitere Zeit am Computer vergeuden…

…genieße die neue, spannende Alltagswelt…

Fazit: Alles bestens!

Energie ohne Ende – aber doch nur fast

5. Februar 2009

Wer kennt es nicht, dieses Grippegefühl, diese Schlappheit, wenn wir (leicht) erkältet sind. Wenn die Nase läuft und der Hals rauh ist, dann gehört jammern und leiden zur ersten Bürgerpflicht. Bei mir ist das zumindest so. Schließlich soll jeder wissen, wie schlecht es einem geht, oder nicht?

Kaspar scheint dieses Spiel noch nicht zu kapieren. Er sieht die Sache gänzlich anders. Er schnupft und hustet ebenfalls, aber dass ihm dies seine Laune verhageln würde, weit gefehlt. Im Gegenteil: Er fetzt mit grinsendem Gesicht durch die Wohnung als wenn es kein Morgen gäbe. Wo bitte nimmt er nur diese Energie her?

So war es zumindest bis jetzt. Heute hat es ihn nun doch ein wenig schlimmer erwischt. Schlapp hing er herum, der Gute. Er ist halt doch Kaspar, ein Kind, und kein Duracell-Häschen. Was für ein Glück!

Es steckt ein Bär im Bärchen

4. Februar 2009

Dass Kaspar leichte Wikinger-Einschläge mitbringt, ist ja nichts neues. Dass aber jetzt im Bärchen auch noch ein Bär steckt – wer hätte das gedacht, oder?

paddington

Das Bärchen aus Wien...

Marmite)

...und der Bär aus Paddington. (Foto: Marmite)

Morgen-Abend-Papa

4. Februar 2009

Er schmeckt recht gut, der PR-Alltag. Soviel kann ich nach den ersten beiden Tagen zurück im Job schon sagen. Die hohe Schlagzahl, die manchmal hektischen Momente um einen herum, die Witzeleien unter KollegInnen, der Flurtalk – es kribbelt wieder. Und auch der Schreibtisch füllt sich bereits mit Unterlagen.

Für Kaspar bin ich nun klarerweise der Morgen-Abend-Papa. Morgens weg, abends wieder da. Am ersten Tag muss Kaspar des Öfteren nach „Papa“ verlangt haben. Ich krieg das ja zum Glück nicht mit. Wir verlegen halt jetzt das Kuscheln und Spielen auf Früh und Spät. Und irgendwie scheint es, dass  Kaspar und ich bzw. unsere Alltage sich grad anpassen: Beim Gehen in der Früh vermissen wir den anderen, im Job bzw. in der Kinderkrippe (so nehm ich jetzt mal an) sind wir reichlich abgelenkt und am Abend freuen wir uns auf den anderen. Auch irgendwie schön!

Berufswelt, ich bin wieder hier!

2. Februar 2009

Die Hemden sind gebügelt, die Anzüge aus der Reinigung, die Uhr bereitgelegt, das Notebook eingepackt, die Frisur sitzt, der Bart ist ab, das Monatsticket der Öffis gekauft und der Kopf, naja, der ist zum Glück eh immer dabei. Alles in allem: Ich bin bereit für das Leben nach der Karenz, für meinen Job.

Heute fange ich wieder bei Hochegger an. Und ich geb es zu: Ich bin tierisch aufgeregt. Ich freue mich auf meine KollegInnen, auf die bevorstehenden „PR-Denksportaufgaben“, auch auf die Jour Fixes. Ich freue mich darauf, mich wieder mit vollem „Saft“ in neue Herausforderungen zu schmeißen. Und ich freue mich auch darauf, abends wieder zu Kaspar nach Hause zu kommen und (hoffentlich) mit einem herzhaften „Papa“ begrüßt zu werden.