Archive for Februar 2011

Wie viel ohne?

15. Februar 2011

Vater sein ist eine emotionale Sache. Rationelle Gründe für Kinder? Da wird es eng. Und es ist ja nicht so, wie die Sparkassen-Werbung so herzerfrischend suggeriert. Aber es geht einem das Herz über, wenn man in die lachenden Augen von zwei solchen Knirpsen wie den meinen (und an dieser Stelle sei mir das „meinen“ hier gegönnt…:-)) blickt. Was auch immer quält, stresst oder einmal nach unten zieht – kurz „Katze“ oder „Feuerwehr“ gespielt und das Drama ist dahin.

Doch es gibt Momente, die braucht man für sich – privat oder beruflich. Gerade gestern haben wir die Planungen für die nächsten Wochen, den diesjährigen Urlaub und so manches Wochenende allein in Angriff genommen. Mit dabei: Tage nur für mich. Wie viel ohne die Kinder ist drin? Wie lange halte ich es ohne die beiden Schlingel aus? Und wie lange hält es Franzisca aus? Die Antwort dazu habe ich nicht gefunden. Es geht wohl über das Probieren. Mein 2,5wöchiger Australien-Trip im vergangenen Jahr war schön. Aber Kaspar habe ich dadurch lange nicht gesehen, zu lange.

Dies wird es – so die Planung – in diesem Jahr nicht geben. Das Motto: We are family (auch wenn ich keine sisters with me habe sondern meine Söhne…aber auch wir „get up and sing“). Eine Woche ohne ist im Moment das Maximum. Ein Luxus, wenn ich an Berufsgruppen wie Kraftfahrer oder Außendienstler denke. Und auch klar, meine beiden Jungs sind auch noch jung. Das macht sicher einen Unterschied. Aber wie ist es bei Euch? Wie lange haut es bei Euch ohne Kids hin, ohne dass das Herz explodiert? Wie macht ihr das? Bin schon gespannt auf Eure Tipps…

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Wanderpokal

14. Februar 2011

Das Ringlein...

Ringlein, Ringlein, Du musst wandern…was war das doch in unserer Jugend für ein lustiges Spiel. Julius spielt dieses Spiel ebenfalls. Naja, besser gesagt: Julius wird gespielt. Denn er ist das Ringlein. Er geht von einer Hand zur anderen. Aber auch er scheint Spaß zu haben. Und grinst. Und lacht sein Gegenüber an. Letztes Beispiel: Julius Taufe. Familie und Verwandschaft stand bei Fuß, um ihn in die Hand zu nehmen. Einer nach dem anderen. Für Julius: Viele neue Köpfe, doch keine Spur von fremdeln. Aber das ist ja auch noch zu früh. Also: weiter grinsen!