Archive for März 2011

Ein Mann, ein Mops

29. März 2011

Als hätte ich es mit dem Titel des letzten Posts vorweggenommen, kam nun die Bestätigung: Julius ist außergewöhnlich. Außergewöhnlich schwer. Natürlich nur für Jungs seines Alters. Einige so genannte Perzentilenkurven, also standardisierte Wachstumskurven für Babys und Kinder, finden sich im Mutter-Kind-Pass. Und Julius, der liegt glatt mal drüber über allen, Tendenz (nona!) steigend.

Sorgen, dass der Gute mal mehr sprengt als die einschlägigen Skalen, die machen wir uns nicht. Denn Julius ist ein Vollstiller. Und da kann so etwas schon einmal vorkommen. Zudem bin ich ja auch nicht der gertenschlankste unter den Vätern. Oder wie sage ich immer so schön: Es muss am dicken Pulli liegen, und dazu habe ich halt einfach schwere Knochen.

Eines ist jedenfalls sicher: In den Zaubertrank ist unser kleiner Mops nicht gefallen. Denn stärker, dass sind immer noch die anderen Weder-Männer. Noch.

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Schwertransport

17. März 2011

Drakonische Strafen

16. März 2011

Manchmal muss man sich schon wundern. Manchmal schüttelt man einfach den Kopf. Und manchmal gehen die Mundwinkel dabei deutlich nach oben. OK, eigentlich immer. Der Grund: Kaspars Bestrafungen. Ja, er wird autoritär. Bestimmend. Und nur, weil ich mir als erster einen Löffel Kartoffelbrei genommen habe. Aber er erzieht uns nicht schlecht. Vielleicht sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen. Die Bestrafungen – drakonisch.

„Dann lad ich Dich nicht zu meinem Geburtstag ein!“

Oh nein, wie gemein, ich bin bestürzt, niedergeschlagen, völlig am Boden zerstört. Keine tobende Meute, kein Presslufthammer-Geräuschpegel, keine Hauszerstörung. Und als wenn das nicht schon genug wäre, lädt er in schlechten Phasen auch gleich noch Franzisca mit aus. Kaspar feiert heuer also allein. OK, trifft uns hart. Aber dann machen wir es uns einfach zu Zweit schön – mit hochgezogenen Mundwinkeln.

3D?

7. März 2011

Die Frage ist eigentlich ganz einfach: Was sieht Julius? Denn räumliches Sehen scheint echt eine Kunst zu sein. Zumindest wenn man ein Baby ist. Starrte Julius vor noch ein paar Wochen gerade in die Gegend hinein (und durch Kaspar hindurch), nimmt seine Wahrnehmung nun deutlich klarere Formen an.

Langsam trifft er mit der Hand den Mund. Das Greifen nach in der Nähe befindlichen Dingen geht los, das Wechseln zwischen einem Fokus auf den nächsten wird schneller. Ich denke, es muss faszinierend sein, von einem verschwommenen Irgendwas zu klaren Umrissen und zuletzt zu echtem 3D zu kommen. 3D-Brillen sind ja gerade der letzte Schrei der Technik-Welt. Ich hätte es gerne einmal umgekehrt, eine Brille, die mir zeigt, was Julius sieht, wie er Dinge wahrnimmt.

Daran schließt sich die Frage an: Warum lacht er, wenn er lacht (und wir ihn nicht kitzeln)? Was sieht er dabei und was denkt er sich? Beispielsweise scheint er besonders begierig auf Haare zu sein. Ich hab jetzt nicht die Hippie-Mähne, warum kuckt er dennoch so drauf? Mit was verbindet er es? Vermutungen könnte ich an dieser Stelle nun viele Anstellen. Ob diese richtig sind, weiß nur Julius.

Apropos Starren: Der Spruch der Woche kam von Franzisca: „Julius, starr mir bitte nicht so auf die Busen. Ich mag es nicht, wenn ich derart reduziert werde!“ Ist das die Antwort?

Gut behütet

2. März 2011
Gut behütet

Gut behütet