Archive for Juli 2011

Aufrechtes Kerlchen

26. Juli 2011

Julius - noch auf allen Vieren, aber bald schon ein aufrechtes Kerlchen...

Eines vorweg: Wir haben grandiose Kids. Klar, das sagen alle Eltern, aber es gehört einfach an dieser Stelle betont. Denn was die kleinen Kerlchen die letzte Wochen so auf sich nehmen mussten, war schon hart. Insbesondere Julius. Da hat er gerade einmal begonnen, kennen zu lernen, was Mobilität wirklich heißt, und dann wird er gleich zu 24 Stunden Dauerstillsitzen im Flieger verdonnert. Da sind die ganzen Spiel-, Rassel- und Baumelgimmicks der Fluggesellschaften dieser Welt nur ein schwacher Trost.

Und weil es noch nicht genug war, kommt gleich nach der Landung noch ein zweistündiger Autoritt, festgezurrt im Kindersitz, durch neuseeländische Lande. Oh, da wäre ich aber auch stinkig. Und plötzlich ist Tag, wo doch eigentlich Nacht sein sollte. Frechheit, dieses Neuseeland. Dann haben auch noch die Zähne in NZ-Woche 1 noch so richtig gearbeitet und die Backen puderrot gefärbt. Zum Glück gibt es nun feste Nahrung, wo die Kiefer so richtig schön eingekaut werden können.

Hr. Hipp, sie haben dabei leider verloren. Mit ihrem Brei- und Gemüsematsch kommen sie bei Julius nicht an. Der Kleine steigt gleich voll ein, je knuspriger und fester, desto besser. Denn wer mobil und ein aufrechtes Kerlchen werden will, braucht echte Kraft und Energie. Gut, dass es einen großen Bruder gibt, dem man alles nachmachen kann, mit dem man Hochziehen trainieren und um die Wette krabbeln kann. Zu den ersten, echten Schritten scheint es nicht mehr weit. Und dann wird bald nicht mehr Kaspar sondern Usain verfolgt. Obwohl, bei der Statur von Julius kommt mir eher eine andere Sportart in den Sinn – und für die sind wir hier genau richtig: der NZ-Nationalsport Rugby.

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Coolness schlägt Vernunft

25. Juli 2011

Was sind wir doch für coole Säue!! Kinder, entschuldigt diese Ausdrucksweise, aber Mama und Papa waren böse, verdammt böse. Und alle Sicherheitsfanatiker bitte weghören: Wir sind stolze Besitzer eines neuen Autos, nein, eines Vans – eines lässigen, coolen und wohl so etwas von unvernünftigen 1997er Nissan Largo Highway Star.

Booohaaa, gebt mir ein Surfbrett, einen Sixpack und blondes Haar – und die Beach gehört mir. Da das mit dem Sixpack wohl noch etwas dauert, fürchte ich, dass es wohl in dem einen Jahr bei Kindersitzen und gemütlichem Cruisen durch Neuseeland bleiben wird. Aber in der Kiste sicherlich ein unnachahmliches Erlebnis.

Und wenn Mama und Papa schon den Rebellen raushängen lassen, dann richtig. Nein, da geht man nicht einfach zum Autohändler seiner Wahl. Nein, da ersteigert man sich sein Auto. Nervenkitzel pur für die Wederschen Gambler. Wer schlägt zu? Franzisca, die Coolness in Person, bei der Auktion jedoch mit Hummeln im Hintern. Oder Stefan, innerlich den gesamten Tag angespannt, in der Minute der Auktion jedoch mit Pokerface? Spannung pur jedenfalls in einer vollgeparkten Fliegerhalle mit Autos, die in Deutschland und Österreich bei den TÜV- und Pickerl-Prüfern höchstens ein müdes Lächeln auf die Lippen zaubern könnten. Die Nummer 13 war unsere Glückszahl, und das Auto unser. Na dann, wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen, wenn wir durch Neuseeland düsen… http://www.youtube.com/watch?v=SW7oja1FKcY

leguktleW red etieS neredna red fuA

23. Juli 2011

Es ist vollbracht. Wir sind da, wir sind online, wir sind fertig. Eine lange Anreise und die erste Woche Neuseeland liegt hinter uns. Ein echter Kraftakt. Aber jetzt können wir sehr glücklich behaupten: Wir haben wirklich alles auf der Reihe. Haus mit Strom und Wasser, Auto, Versicherungen, Kindergarten, Mobiltelefon, Internet, Telefon, Wohnungseinrichtung, BBQ, voller Kühlschrank. Details folgen. Die Belohnung: ein erster Tag am Strand. Traumhaft!!!