Archive for Januar 2012

Wackelmutig

28. Januar 2012

Da lang...

Es ist schon ein Geeier: Erst kann man es gar nicht erwarten, dass der eigene Nachwuchs auf eigenen Füßen steht und mal ordentlich in der Welt herumstapft, und dann geht es so schnell, dass man kaum hinterher kommt. Mir passiert mit meinem Julius. Wieder mal. Wie bei Kaspar. Und dabei hab ich mir doch geschworen, nicht die gleichen Fehler wieder zu machen. Eltern, wohl doch durchwegs ambitionierte Erziehungsmaschinen. Aber was soll’s!

Auf jeden Fall ist Julius unstoppbar. Im Kinderwagen sitzen, keine Chance. Und wenn dann nur, wenn die Augen schon mehr als auf Halbmast stehen. Klar, würde ich wahrscheinlich auch so machen: Wenn schon laufen, dann immer, überall, überall hin. Wurst, ob etwas im Weg liegt. Geht man halt drüber, wackelt, plumpst, fällt, steht auf und geht wieder weiter. Oder klettern: Wen kümmert es, dass Leitern am Kinderspielplatz hoch sind, dass es auf der anderen Seite von Betten wieder nach unten geht und es sich daher nicht empfiehlt, im Kopfsprung den Weg nach unten anzutreten? Julius kümmert es jedenfalls nicht, die Eltern dafür umso mehr. Da heißt es schnell sein.

Aber sollten wir uns wundern? Nein, schließlich eifert Julius in jeglicher Weise seinem Vorbild, seinem großen Bruder nach. Dass dieser schon drei Jahre mehr Erfahrung, längere Beine und so etwas wie ein halbwegs funktionierendes Gleichgewichtsgefühl hat, will ihm in seinem Alter natürlich noch nicht in den Sinn. Aber Scooter fahren wollen. Aber in der gleichen Geschwindigkeit um die Ecken flitzen. Aber mit Karacho sich einfach auf irgendetwas und irgendwen zu schmeißen, das geht auch schon mit kleinen Baby-Stumpen.

Für die Wackel-Dackel-Orgien, die Julius dank seiner neuen Mobilität Tag für Tag hinlegt, hält sich die Verletzungsstatistik wundersamer Weise im Rahmen. Bis auf dicke blaue Flecken und ein paar Kratzer steht noch nicht viel auf der Haben-Seite. Kann auch so bleiben, wenn es nach mir ginge. Also, hin und wieder halb lang machen, und doch immer schön üben. Oder nicht? Und da ist es wieder, das Geeier. Vergiss es, mach es wie Forrest: Lauf, Julius, lauf…

 

Advertisements

Tief im Süden

23. Januar 2012

1 Insel, 4000 Kilometer, 16 Nächte, 43m freier Fall, 1 Kühler, 557 Fotos und 1.000 Eindrücke – so liest sich unser Resüme. Wir sind wieder zurück von unserer Abenteuerreise auf die Südinsel Neuseelands. Einmal rundherum ging die Fahrt, über geschlungene Pfade in den Bergen, über flaches Land am Meer, durch unaufgeregte Städte und einsame Gegenden. Aber nach Australien war das ja fast schon „a piece of cake“. Für jeden war etwas dabei. Ein Überblick in Bildern.

Stefans Südinseltour:

    

Franziscas Südinseltour:

    

Kaspars Südinseltour:

    

Julius‘ Südinseltour:

    

Stans Südinseltour: