Tief im Süden

23. Januar 2012

1 Insel, 4000 Kilometer, 16 Nächte, 43m freier Fall, 1 Kühler, 557 Fotos und 1.000 Eindrücke – so liest sich unser Resüme. Wir sind wieder zurück von unserer Abenteuerreise auf die Südinsel Neuseelands. Einmal rundherum ging die Fahrt, über geschlungene Pfade in den Bergen, über flaches Land am Meer, durch unaufgeregte Städte und einsame Gegenden. Aber nach Australien war das ja fast schon „a piece of cake“. Für jeden war etwas dabei. Ein Überblick in Bildern.

Stefans Südinseltour:

    

Franziscas Südinseltour:

    

Kaspars Südinseltour:

    

Julius‘ Südinseltour:

    

Stans Südinseltour:

    

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Fleischeslust

22. Dezember 2011

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt…diese Worte aus der Bibel werden wir zwar erst in Kürze hören. Kiwis allerdings nehmen dies wörtlich, gerade zu Weihnachten. Hier herrscht die Fleischeslust. Die Vorbereitungen auf den Weihnachtsschmaus beginnen. Die Tradition schreibt vor: Glazed Ham mit viel gebratenem Gemüse, danach ein Christmas Cake oder alternativ ein Christmas Pudding. Wer also ein Schwein zu Hause hat, sollte es dringends verstecken. Insgesamt also sehr britisch-orientiert.

Alternativ kommt alles Fleisch, was noch irgendwo rumliegt, auf den „Barbie“. Und umso Kiwi-klassischer, wenn dieser Barbie noch vor dem eigenen oder gemieteten „Bach“ (Wohnung/Hütte am Strand) liegt. Denn die Weihnachtszeit ist DIE Urlaubszeit für Neuseeländer. Alles, was „Wheels“ hat, flüchtet an den Strand.

Gefeiert wird übrigens am 25. Dezember. In der Früh werden der Weihnachtsbaum von den Kindern geplündert, die Geschenke geöffnet. Dann beginnt die kulinarische „Bescherung“. Und das Feiern hält bis zum Abend an. Der 24. hingegen eignet sich höchstens für ein vorweihnachtliches BBQ mit Freunden – und im Notfall wird halt noch Last-Minute-geshoppt.

Wir werden sehen, wie das Ganze für uns wird. Die Vorbereitungszeit haben wir Kiwi-technisch schon sehr entspannt verbracht. Kein Stress, kein Gewühl, keine Planungen, was aber natürlich auch am Umstand lag, dass wir hier feiern, fernab von weiterer Familie und Freunden in Deutschland und Österreich. Hat aber auch zur Folge, dass wir das Weihnachtsgefühl noch suchen müssen. Kommt bei 20 Grad und Sonne bis spät in den Abend dann doch schwer auf. Der „Festschmuck“ hält sich mit ein paar bunten Kugeln und selbstgebastelten Sternen und Weihnachtsanhänger ebenfalls in Grenzen. Auf den hier sehr verbreiteten Blinkiblinki-Weihnachts-Plastikbaum oder aufblasbare Rentiere & Co. hatten wir irgendwie auch keine Lust. Also lassen wir uns dieses Weihnachten einfach mal treiben.

Wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein friedvolles, gemütliches Fest, wie auch immer das gefeiert wird. Jetzt aber muss an dieser Stelle Schluss sein. Muss noch Fleisch bunkern…

Kilometer, Kids und Kängurus: Die Weders in Australien

19. Dezember 2011

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus. Das spricht wohl für Franzisca und mich und die Wahl unserer Worte als „elterliche Rufer“, in gleicher Form aber auch für den Wald, in unserem Fall unsere beiden Kinder Kaspar und Julius. Das bisschen  Stolz und Eigenlob erlaube ich mir an dieser Stelle einfach. Denn was wir mit den Kleinen „angestellt“ haben, dazu muss man schon aus besonderem Holz geschnitzt sein – nicht nur des Wald-Bildes wegen. Mehr als 4000 km in 11 Tagen haben wir in Australien’s Outback heruntergerissen. Dass es trotzdem oder gerade deswegen ein solch großartiges Familien-Erlebnis war, haben wir vor allem unseren beiden Kindern zu verdanken.  Sie waren geduldig, ausdauernd, liebevoll, trotz Hitze, trotz Gefangennahme im Kindersitz auf so manchem Outback-Kilometer, trotz ungewohnter Umgebung, trotz ungewohntem Rhythmus, mit einem Wort Top – aber mehr dazu unten!

Unsere Tour startete in Adelaide, wo wir auf dem Stuart Highway über Port Augusta und Coober Pedy bis nach Alice Springs „gedüst“ sind. Zurück über den Uluru und die Olgas sowie mit einem abschließenden Abstecher zu den Flinders Ranges und ins Clare Valley Weingebiet. Die Belohnung: Ein Woche Farm bei den Lockwoods, meiner Familie Nummer 2. Da Bilder bekanntlich mehr als Worte sprechen, lass ich diese ran: https://picasaweb.google.com/110240950975546356364/Australien2011.

Was aber waren die Erfolgsrezepte? Unsere essentiellen Top 3, die einen Australien-Outback-Trip mit Kids zu einem großen Spaß werden lassen.

Top 3: Das richtige Equipment!
Wer mich kennt, weiß: Ich stehe auf gute Infrastruktur – beim Arbeiten wie im Privaten. So war das auch in Australien als Grundlage für den Familien-Spaß. Unerlässlich hier: ein Campervan mit Kühlschrank, Campingstühle, iPhone und Autoradio mit USB-Anschluss, Wasser und Sonnencreme, Lego, Bücher und anderes Kinderspielzeug. Alles andere war nice to have, aber im Grunde Luxus.

Gerade für „weite“ Länder ist der Campervan einfach die beste Art, um mit Kindern zu reisen, auch wenn es preislich wohl insgesamt etwas mehr zu Buche schlägt als mit Auto und H/Motels. Das aber ist es wert. Es ist einfach alles da, was man braucht: Platz, Essen, Schlafmöglichkeit, Unterhaltung. Gerade letzteres ist wichtig für die Kids. Das iPhone sorgt für die Musik, da die Musikauswahl im Outback doch sehr eingeschränkt bis überhaupt nicht vorhanden ist. Gut, sich dann hundert mal die gleichen Kinderlieder anzuhören, gehört dann auch dazu. Bücher und Malutensilien sind für eine kurzweilige Ablenkung während und auch nach der Fahrt hervorragend geeignet. Und die Campingstühle? Die sind dann vor allem für die Erwachsenen ein Muss, um in bequemer Art und Weise unter dem weiten Sternenhimmel noch das eine oder andere kühle Getränk nach einem langen Tag genießen zu können.

Top 2: Ausreichend Zeit und wenig Plan!
Wir hatten keinen Plan. Nein, stimmt nicht ganz. Wir wussten, dass wir in 11 Tagen nach Alice Springs und zurück wollten, Outback erleben. Der Uluru war ebenfalls ein „Must“, alle anderen Plätze und Ausflugsziele aber fielen unter die Kategorie „vielleicht, wäre schön, muss aber nicht“. Die Rechnung war also großzügig angelegt, mit ausreichend Zeit für Ausflüge und andere Eventualitäten. Denn eines schien uns klar: Reisen mit Kids dauert im Ganzen einfach länger. Das fängt morgens beim Aufstehen und Zusammenräumen an und hört mit den durchgesessenen Pobacken am Abend auf. In diesem Bewusstsein sind wir locker los.

Das Lockere blieb, denn auch ohne Karte oder Detailplan: Man wird in Oz überall geholfen. In jedem kleineren Dörfchen gibt es das große „I“, wo es umfangreiches Material für alle Touristen zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten sowie zu den kommenden hundert Kilometern gibt. Mal hier halten, mal dort halten, mal da fragen. Selbst als Mann kein Einbruch des Jäger-und-Sammler-Selbstbewusstseins. Denn damit kommt man überall hin. Und die Rechnung, die ging voll auf: kein Stress wegen scheinbar fehlender Tageskilometer, kein Stress bei vermeintlichen Umwegen, kein Stress bei (unerwarteten) Pausen, kein Stress wegen Übernachtungssuche. Herrlich! Urlaub!

Top 1: Grandiose Kids!
Vorweg: Eltern mit Kindern, für die bereits der Kurztrip zum Einkaufszentrum ein Graus ist, sollten Australien schnell vergessen. Da helfen auch die besten Top 2 und 3 nichts. Wir hatten Kaspar und Julius. Und es war wunderbar, Australien nicht nur durch unsere, sondern auch durch ihre Augen zu sehen. Klar hinterlassen die vielen Kilometer Spuren, ein bisschen Meckern hier, ein wenig Gezanke dort, es wäre ein Wunder, wenn es das nicht gäbe. Peanuts aber im Vergleich zu den eindrucksvollen Erlebnissen, die wir mit ihnen teilen durften: Wanderungen durch die Olgas, am Uluru und in den Flinders, die für die kleinen Füßchen wie Marathonläufe gewesen sein müssen, viele Geschichten von und mit Aborigines und ihren Naturgottheiten, unvergleichliche Männer-Abwasch-Orgien mit hilfreichen Ratschlägen, kreative „Ich sehe was, was Du nicht siehst“-Outback-Kilometer (wie viele verschiedene Knöpfe doch so ein Toyota-Cockpit hat…:-)) und einfach vielviel intensive Zeit miteinander. Und wenn wir ehrlich sind: Das war dann doch das eigentlich Großartige! Und dafür braucht es nicht einmal einen Camper, und eigentlich noch weniger Australien…

Geburtstagsmarathon Nummer 1

11. November 2011

Es war eine Premiere: Zum ersten Mal haben wir es ausprobieren dürfen, wie es sich anfühlt, wenn die beiden Jungs Geburtstag haben. Zwei Tage hintereinander, aufgereiht wie an einer Perlenkette. Um es vorwegzunehmen: Das Ergebnis fällt schon ein wenig zwiespältig aus. Oder vorsichtig ausgedrückt: Zum Glück sind die Kinder noch klein. Denn es schlaucht schon ein wenig, von der doppelten Vorbereitung über die eigentlichen Feiern bis hin zum Aufräumen. Geburtstagsmarathon. Und auf Langstrecken war ich noch nie der Beste…

Ich möchte gar nicht dran denken, wenn Kaspar und Julius in Richtung Pubertät unterwegs sind und dann mit ihren Kumpels und/oder Freundinnen einen drauf machen wollen. Wahrscheinlich dann sowieso ohne Eltern, aber ok, Zukunftsmusik. Und gut, Julius hat jetzt auch nicht wirklich mit 1.000 Freunden gefeiert. Aber gefeiert wurde.

Um die Feste aber so schön wie möglich zu gestalten, hat sich vor allem Franzisca tierisch ins Zeug gehauen: Ein Dampfschiffskuchen für Kaspar, ein Marienkäferkuchen für Julius. Dazu zusätzliche Backkunstwerke für den Kindergarten. Flutsch, ist ein Tag Vorbereitung auch schon wieder rum. Aber ein wenig ehrlich müssen Franzisca und ich wohl doch sein: Solche Anlässe sind auch für die Erwachsenen schön, selbst kleine Parallel-Feiern unter dem Kinderdeckmantel zu veranstalten. In diesem Sinne: Alles Gute, Jungs, immer weiter so…

Kniefall der echten Jungs

2. November 2011

 

Ich mag meine kleinen Männer. Sie sind echte Jungs, Stromer, Rumtreiber – und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich das Jungensein an meinen beiden Exemplaren nicht besonders toll finden würde. Wohl auch so ein genetisch injiziertes Vater-Sohn-Ding.

Sei es drum, aber seit wir in Neuseeland sind, hat Kaspar spürbar einen riesigen Sprung in Richtung männlicher Ober-Haudrauf gemacht. Er fetzt, wetzt, läuft, rölzt, wälzt – immerzu und überall. Bester Beleg: Kaspar hat hier schon vier Hosen durchgewetzt. Der Shop mit den Bügelflicken verdient auch nicht schlecht an uns. Aber es sei ihm mehr als vergönnt.

Ach, das ist doch nichts Besonderes, Jungs halt? Weit gefehlt. Denn früher war das alles noch ein wenig anders. Und früher ist noch gar nicht so lange her. Die Klagenfurt-Hosen-Durchwetz-Statistik steht noch immer bei der runden Null. Da gab es einen Knaben, der um die Pfützen und Matsch herumgeschlichen ist, der seine Shirts schon wechseln musste, wenn sie am Ärmel nur ein wenig mit Wasser benetzt waren, dem sogar die Vorstellung, auf regennassem Untergrund mit Schuhen laufen zu müssen, schon die Nackenhaare aufstellte.

Kaum zu glauben, dass dieser Jemand der gleiche ist, der nun jeden Tag im Garten herumfetzt wie ein Testosteron strotzendes Duracell-Häschen auf Ecstasy. Die Kurzen-Hosen-und-Schuhlos-Politik des hiesigen Landes und deren unnachahmliche, Action geladene Exekution durch die Nachbarjungs haben da wohl Wunder gewirkt. Und bei den echten Jungens-Dingen gehen halt irgendwann auch einmal die größten Schmutz- und Dreck-Verweigerer in die Knie, genauso wie deren Hosen.

Jo, wir schaffen das…

30. Oktober 2011

Er ist der Held aller Jungs, denn er ist smart, teamfähig, freundlich, hilfsbereit und vor allem handwerklich begabt. Er ist Bob der Baumeister. Für die älteren Semester unter den Leserinnen und Lesern: Bob der Baumeister ist in etwa wie Mike Krügers Bodo, nur auf Knetmasse-Zeichentrick. Er fragt sich immer: Können wir das schaffen? Die Antwort: Jo, wir schaffen das. Und dann baut er, baggert, schaufelt, hämmert, bohrt. Kurz er ist ein echter Teufelskerl. In der Rolle des Bob sind Kaspar und ich über den Sandkasten bisher nicht hinausgekommen. Ein paar Burgen, Häuser, Tunnel und Kugelbahnen gehen auf unser Konto. Im Kleinformat, Auf geschätzten 1,5 x 1,5 Metern.

Jetzt aber haben wir „Dan the man“ als Nachbarn. Und unser persönlicher Bob ist viel cooler als der gepinselte Gelbhelm aus der Serie. Heißt: Kaspar und Papa wurden abkommandiert. Was normalerweise als Arbeit durchgeht, war für uns das reinste Vergnügen.

Auftrag 1: Rasen mähen mit einem kleinen Traktor. Piece of cake, fährt sich gemütlich, das Teil, ruhige Kugel. Bei Dan sieht das schon anders aus: Er startet immer mit einem Wheelie.

Dann noch Auftrag 2: Beete anlegen. Heißt auf neuseeländisch: Erde in Schubkarren baggern, zum Ziel fahren, ausleeren und retour. Das schöne dabei: Nach dem Schubkarrenfahren durften wir auch das Baggerfahren ausprobieren. Da würde sogar Bob neidisch, da bin ich mir sicher.


Da

29. Oktober 2011

Er ist ein Jäger, der Julius. Ganz wie seine Steinzeit-Vorgänger ist er auf der Pirsch nach Essbarem, dauerhaft, rund um die Uhr. Sobald Julius Essen wittert, folgt die gewohnte Reaktion: Der Arm inklusive Zeigefinger wird ausgefahren, ein schallendes „Da“, oft in zigfacher Wiederholung, klingt durch den Raum, begleitet von rhythmischem Körper-nach-Vorne-Schmeißen. Dann wird „erlegt“. Und wie damals muss auch bei uns vor allem die Frau das Essen zubereiten.

Während Kaspar eher zu den erlesenen Nahrungsliebhabern mit eingeschränktem Speisenrepertoire gehört, gibt es fast nichts, was nicht in Julius reingeht. Und auch drinbleibt. Fleisch, Beilagen, Cracker, Brot. Er isst sogar Vegemite, das üblicherweise hier in Down Under nur die „Einheimischen“ lieben. Na klar, die neuen Mause-Zähnchen müssen ja auch ordentlich ausgetestet werden. Das Ergebnis: Der Mops ist ein Mops ist ein Mops. Nur unserer kam nicht in die Küche, und er stahl dem Koch auch kein Ei. Unser lieber Mops bekommt das freiwillig.

Machen Sie bitte eine typische (Hand-)Bewegung, heute zum Thema Essen...

Ausgebrochen

27. Oktober 2011

Mit Neuseeland und uns ist es wie mit einem Vulkan: Lange waren wir ruhig, aber jetzt sind wir ausgebrochen. Los geht’s. Die Insel will erobert werden. Trotz Kids hinterlassen wir aber deutlich weniger Zerstörung als die eben genannte Naturerscheinung. Will ich zumindest hoffen. Erste Ziele der letzten Wochenenden, und wie könnte es anders sein: die berühmte und berühmt berüchtigte Vulkangegend auf der Nordinsel rund um die Städte Taupo und Rotorua.

Taupo ist ein Stadt am größten See Neuseelands, der zufällig genauso heißt wie die Stadt. Der See ist eigentlich ein Vulkankrater, der sich mit Wasser gefüllt hat. Da drinnen: Forellen noch und nöcher. Der Grund, warum Taupo auch als die Trout Fishing Hauptstadt Neuseelands gilt. Hat nur 30.000 Einwohner, im Sommer verdoppelt sich die Anzahl.

Rotorua ist hingegen das touristische Epizentrum Neuseelands. Auch hier sind die Seen interessant, mehr aber noch ist Rotorua bekannt für seinen konstanten Schwefelgeruch und die Maori Villages, die das Leben und Treiben der ältesten Neuseeländer (nicht Einheimische!!) zeigen. Wir waren noch drin, fühlt sich aber ein wenig an wie die touristisch-triefenden Operetten- und Wienerlied-Darbietungen in Grinzing. Wir werden uns noch einmal selbst überzeugen. Diesmal war Entspannung angesagt.

Aufgrund fehlender kultureller Schätze wird auf zwei Säulen gesetzt: Natur und Action. Es gibt eigentlich kaum etwas, was in den beiden Städten Abenteuer-mäßig nicht machbar wäre: Bungee-  oder Fallschirmspringen, Sommerrodeln, Wassersport aller Art, Rundflüge, Jetboat-, Quads- und 4W4-Touren, Reiten, Tiere…  Das Jungs-Eldorado schlechthin. Wir haben uns dann im Vergleich zum Angebot ein eher ruhiges, „ausbruchsfreies“ Programm zusammengestellt: Prawn Fishing, Wasserfälle schauen, Schifferlrundfahrt, Honig- und Vulkanmuseeum sowie ein Rundgang in einem Schwefel-Geysir-Gebiet in Taupo, Forellen-Fischen, Hot Pools, Sommerrodeln und Wasserskifahren in Rotorua bzw. am Lake Rotoiti. Kurz gesagt: Ein Ausbruch, der gefallen hat – und umso schwerer in Worte zu fassen ist. Daher die Wederschen Vulkanerlebnisse in Bildern hier.

Coco

25. Oktober 2011

Nach dem Hairday im Kindergarten nun auch zu Hause: Kaspar wollte seine Haare wie ein VIP. Dass er dabei ausgerechnet Coco, dem Kelloggschen Werbeaffen ähneln wollte, war nicht geplant. Aber gut…

Kaspar Coco

Zwei in einem Raum

19. Oktober 2011

Quatsch machen in der Kinderhöhle

Er hatte es sich schon so lange gewünscht. Es war Kaspar eine Herzensangelegenheit, mit seinem Bruder in einem Zimmer zu schlafen. Noch in Klagenfurt musste Julius‘ Bett für ein paar Nächte probeweise in seinem Schlafgemach geparkt werden, in Neuseeland hingegen ist es aufgrund des Platzangebots in unserer „Unit“ gar nicht anders möglich. Zwei Kids, ein Raum. Und siehe da: Es klappt richtig gut.

Wenn Kaspar schläft, schläft er wie ein Stein. Er bekommt gar nicht mit, wenn Julius sich auf seine nächtlichen Krabbelwanderungen in Richtung Elternschlafzimmer begibt. Weiterer Vorteil: Die beiden Kids interagieren immer mehr miteinander, „machen Quatsch“ wie sie es nennen. Da werden dann Schubladen gemeinsam ausgeräumt, Matratzen verzogen, Klamotten malerisch im Zimmer verteilt. Und das bei lautestem Gekicher.

Die andere Seite: Wenn Kaspar etwas spielen will, dann will er es auf seine Weise spielen. Ein dazwischen laufender Bruder, der alles anfingert und zerstört, kommt da nicht gerade gelegen. Und nachdem Julius nun schon versteht, was „Nein“ heißt (zumindest nach dem 3.-5. Mal), fängt dann dieser Knabe ein wenig zu bocken an. Aber ist ja auch eine Form von Interaktion.