Posts Tagged ‘Franzisca’

Kilometer, Kids und Kängurus: Die Weders in Australien

19. Dezember 2011

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus. Das spricht wohl für Franzisca und mich und die Wahl unserer Worte als „elterliche Rufer“, in gleicher Form aber auch für den Wald, in unserem Fall unsere beiden Kinder Kaspar und Julius. Das bisschen  Stolz und Eigenlob erlaube ich mir an dieser Stelle einfach. Denn was wir mit den Kleinen „angestellt“ haben, dazu muss man schon aus besonderem Holz geschnitzt sein – nicht nur des Wald-Bildes wegen. Mehr als 4000 km in 11 Tagen haben wir in Australien’s Outback heruntergerissen. Dass es trotzdem oder gerade deswegen ein solch großartiges Familien-Erlebnis war, haben wir vor allem unseren beiden Kindern zu verdanken.  Sie waren geduldig, ausdauernd, liebevoll, trotz Hitze, trotz Gefangennahme im Kindersitz auf so manchem Outback-Kilometer, trotz ungewohnter Umgebung, trotz ungewohntem Rhythmus, mit einem Wort Top – aber mehr dazu unten!

Unsere Tour startete in Adelaide, wo wir auf dem Stuart Highway über Port Augusta und Coober Pedy bis nach Alice Springs „gedüst“ sind. Zurück über den Uluru und die Olgas sowie mit einem abschließenden Abstecher zu den Flinders Ranges und ins Clare Valley Weingebiet. Die Belohnung: Ein Woche Farm bei den Lockwoods, meiner Familie Nummer 2. Da Bilder bekanntlich mehr als Worte sprechen, lass ich diese ran: https://picasaweb.google.com/110240950975546356364/Australien2011.

Was aber waren die Erfolgsrezepte? Unsere essentiellen Top 3, die einen Australien-Outback-Trip mit Kids zu einem großen Spaß werden lassen.

Top 3: Das richtige Equipment!
Wer mich kennt, weiß: Ich stehe auf gute Infrastruktur – beim Arbeiten wie im Privaten. So war das auch in Australien als Grundlage für den Familien-Spaß. Unerlässlich hier: ein Campervan mit Kühlschrank, Campingstühle, iPhone und Autoradio mit USB-Anschluss, Wasser und Sonnencreme, Lego, Bücher und anderes Kinderspielzeug. Alles andere war nice to have, aber im Grunde Luxus.

Gerade für „weite“ Länder ist der Campervan einfach die beste Art, um mit Kindern zu reisen, auch wenn es preislich wohl insgesamt etwas mehr zu Buche schlägt als mit Auto und H/Motels. Das aber ist es wert. Es ist einfach alles da, was man braucht: Platz, Essen, Schlafmöglichkeit, Unterhaltung. Gerade letzteres ist wichtig für die Kids. Das iPhone sorgt für die Musik, da die Musikauswahl im Outback doch sehr eingeschränkt bis überhaupt nicht vorhanden ist. Gut, sich dann hundert mal die gleichen Kinderlieder anzuhören, gehört dann auch dazu. Bücher und Malutensilien sind für eine kurzweilige Ablenkung während und auch nach der Fahrt hervorragend geeignet. Und die Campingstühle? Die sind dann vor allem für die Erwachsenen ein Muss, um in bequemer Art und Weise unter dem weiten Sternenhimmel noch das eine oder andere kühle Getränk nach einem langen Tag genießen zu können.

Top 2: Ausreichend Zeit und wenig Plan!
Wir hatten keinen Plan. Nein, stimmt nicht ganz. Wir wussten, dass wir in 11 Tagen nach Alice Springs und zurück wollten, Outback erleben. Der Uluru war ebenfalls ein „Must“, alle anderen Plätze und Ausflugsziele aber fielen unter die Kategorie „vielleicht, wäre schön, muss aber nicht“. Die Rechnung war also großzügig angelegt, mit ausreichend Zeit für Ausflüge und andere Eventualitäten. Denn eines schien uns klar: Reisen mit Kids dauert im Ganzen einfach länger. Das fängt morgens beim Aufstehen und Zusammenräumen an und hört mit den durchgesessenen Pobacken am Abend auf. In diesem Bewusstsein sind wir locker los.

Das Lockere blieb, denn auch ohne Karte oder Detailplan: Man wird in Oz überall geholfen. In jedem kleineren Dörfchen gibt es das große „I“, wo es umfangreiches Material für alle Touristen zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten sowie zu den kommenden hundert Kilometern gibt. Mal hier halten, mal dort halten, mal da fragen. Selbst als Mann kein Einbruch des Jäger-und-Sammler-Selbstbewusstseins. Denn damit kommt man überall hin. Und die Rechnung, die ging voll auf: kein Stress wegen scheinbar fehlender Tageskilometer, kein Stress bei vermeintlichen Umwegen, kein Stress bei (unerwarteten) Pausen, kein Stress wegen Übernachtungssuche. Herrlich! Urlaub!

Top 1: Grandiose Kids!
Vorweg: Eltern mit Kindern, für die bereits der Kurztrip zum Einkaufszentrum ein Graus ist, sollten Australien schnell vergessen. Da helfen auch die besten Top 2 und 3 nichts. Wir hatten Kaspar und Julius. Und es war wunderbar, Australien nicht nur durch unsere, sondern auch durch ihre Augen zu sehen. Klar hinterlassen die vielen Kilometer Spuren, ein bisschen Meckern hier, ein wenig Gezanke dort, es wäre ein Wunder, wenn es das nicht gäbe. Peanuts aber im Vergleich zu den eindrucksvollen Erlebnissen, die wir mit ihnen teilen durften: Wanderungen durch die Olgas, am Uluru und in den Flinders, die für die kleinen Füßchen wie Marathonläufe gewesen sein müssen, viele Geschichten von und mit Aborigines und ihren Naturgottheiten, unvergleichliche Männer-Abwasch-Orgien mit hilfreichen Ratschlägen, kreative „Ich sehe was, was Du nicht siehst“-Outback-Kilometer (wie viele verschiedene Knöpfe doch so ein Toyota-Cockpit hat…:-)) und einfach vielviel intensive Zeit miteinander. Und wenn wir ehrlich sind: Das war dann doch das eigentlich Großartige! Und dafür braucht es nicht einmal einen Camper, und eigentlich noch weniger Australien…

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Geburtstagsmarathon Nummer 1

11. November 2011

Es war eine Premiere: Zum ersten Mal haben wir es ausprobieren dürfen, wie es sich anfühlt, wenn die beiden Jungs Geburtstag haben. Zwei Tage hintereinander, aufgereiht wie an einer Perlenkette. Um es vorwegzunehmen: Das Ergebnis fällt schon ein wenig zwiespältig aus. Oder vorsichtig ausgedrückt: Zum Glück sind die Kinder noch klein. Denn es schlaucht schon ein wenig, von der doppelten Vorbereitung über die eigentlichen Feiern bis hin zum Aufräumen. Geburtstagsmarathon. Und auf Langstrecken war ich noch nie der Beste…

Ich möchte gar nicht dran denken, wenn Kaspar und Julius in Richtung Pubertät unterwegs sind und dann mit ihren Kumpels und/oder Freundinnen einen drauf machen wollen. Wahrscheinlich dann sowieso ohne Eltern, aber ok, Zukunftsmusik. Und gut, Julius hat jetzt auch nicht wirklich mit 1.000 Freunden gefeiert. Aber gefeiert wurde.

Um die Feste aber so schön wie möglich zu gestalten, hat sich vor allem Franzisca tierisch ins Zeug gehauen: Ein Dampfschiffskuchen für Kaspar, ein Marienkäferkuchen für Julius. Dazu zusätzliche Backkunstwerke für den Kindergarten. Flutsch, ist ein Tag Vorbereitung auch schon wieder rum. Aber ein wenig ehrlich müssen Franzisca und ich wohl doch sein: Solche Anlässe sind auch für die Erwachsenen schön, selbst kleine Parallel-Feiern unter dem Kinderdeckmantel zu veranstalten. In diesem Sinne: Alles Gute, Jungs, immer weiter so…

Meet the Robinsons

29. September 2011

Die Robinsons...

Das sind die Robinsons. Die Robinsons sind eine Familie aus Hamilton, Neuseeland. Klingt komisch, ist aber so. Die Robinsons wohnen direkt neben uns. Sie nennt man auch Vermieter. Für uns sind sie aber Freunde.

Der Große, das ist der Dan. Oder Dan the Man. Denn Dan ist ein echter Mann. Er kann nicht nur Nägel gerade in die Wand schlagen, sondern hat auch ein eigenes Zimmer. Ein Zimmer voller Männer-Spielsachen. Kommt ihr in das Zimmer, seht ihr schon den großen Beamer über dem 5-Sitzer-Leder-Sofa. Er wandelt das Signal der Sky-Sports-Channel um in buntes Licht und sendet das direkt an die große Leinwand auf der anderen Seite des Raumes. Neben dem Sofa steht auch noch ein Kühlschrank. Da ist nichts drin, außer Bier. Klingt komisch, ist aber so.

Das Dumme an Neuseeland ist, dass die großen Sportevents meist immer in Europa oder den USA stattfinden – und daher immer, wenn Dan schläft. Deshalb hat Dan einen Rekorder, mit dem er die ganzen Sportübertragungen aufnehmen kann, um sie später anzusehen. Toll, nicht. Und Dan hat einen neuen Freund mit großen Augen, Stefan heißt der. Er hat sich vorgenommen, doch einige Zeit mit Dan zu verbringen. Zum Glück findet ja auch gerade die Rugby-WM statt, zufällig auch in Neuseeland. Praktisch…(Go All Blacks!!).

Die einzige Frau heißt übrigens Tania. Sie ist die gute Seele im Haus. Sie kann ganz toll rechnen. Zum einen ist unsere Miete immer richtig angegeben, zum anderen arbeitet sie an der Universität im Statistik-Lehrstuhl. Da hat sie immer mit vielen Zahlen zu tun. Klingt komisch, ist aber so. Und Tania hat eine neue Freundin, Franzisca heißt die. Und wenn Stan the Van mal nicht will, fahren sie auch gemeinsam an die Uni.

Zählen muss Tania auch zu Hause gut können, zumindest bis drei. Denn Tania hat drei Söhne: Matt, Cameron und Gabriel. Oder Matt, Cam und Gabe. Sie sind 12, 10 und 8 Jahre alt. Auch sie haben einen neuen Freund, Kaspar heißt der.  Und er macht große Augen. Denn Matt, Cam und Gabe sind große Jungs, wie ihr Dad mit coolen Spielsachen: Trampolin, Fußballtore, Rugby, jede Menge Bälle, Swimmingpool, eine Art selbstgezimmerte Seifenkiste, Scooter, eine Daddelkonsole mit Spielen, Disney-DVDs und vieles mehr. Und Kaspar darf damit spielen. Aber Kaspar darf vor allem mit den großen Jungs spielen. Bubenherz, was willst Du mehr…Stefan fände die Kids auch voll in Ordnung, würden sie nicht immer diese Fußballtrikots von Mannschaften und Spielern tragen, die einem deutschen Fußballfan ein wenig auf den Magen schlagen: Torres, Pirlo, Spanien, Italien, Liverpool, Chelsea, Manchester United. Da wird wohl zur Missionierung ein Xmas-Import aus Deutschland fällig…

Der letzte bei den Robinsons ist Buzz, der Kater. Er jagt schon wieder Vögel und Hasen, die er den Robinsons gerne mal vorbei bringt. Deshalb ist er auch nicht auf dem Foto. Die Robinsons freuen sich darüber nicht so sehr. Buzz aber ist das egal. Buzz hat gleich zwei neue Freunde, Kaspar und Julius heißen die. Streicheln lässt sich Buzz gerne, Schwanzzupfen gefällt ihm da schon weniger. Ach ja, und da ist auch noch der tierische Austauschstudent. Milky sein Name, ein Lamm. Er kam zu den Robinsons mit zwei Wochen, hat trainiert für den „Ag Day“, den Landwirtschaftstag an der Schule von Cam. Morgen ist die große Prämierung. Dann wird uns Milky wieder verlassen. Als Tier, nicht als Steak – und das ist hier auch schon einmal was…

So, das waren die Robinsons. Und wenn ihr ganz artig seid, dann nimmt Euch Dan the Man vielleicht mal mit in sein Reich.

Freiheiten down under

26. Oktober 2010

Ein wirklich gutes Bild als Familienvater sieht wohl anders aus: Die im 8. Monat schwangere Frau, für 2,5 Wochen alleine zu Hause, alleine mit einem aufgeweckten Fast-3-Jährigen, der Mann auf der anderen Seite der Welt, Zehntausende von Kilometern entfernt. Dem Bild zum Trotz habe ich mich auf mein persönliches Abenteuer in Australien begeben. Die Great Ocean Road, eine BMW R1150GS, der Wind und ich. Ein Traum.

Anlass war die Hochzeit von meinem ehemaligen australischen Schul-Austauschpartner Ben. Ein willkommener Anlass. Für mich waren es 2,5 Wochen für mich selbst, viel Zeit zum Spaß haben auf dem „Bock“, viel Zeit zum Nachdenken, viel Zeit zum Kräfte sammeln für die bevorstehende Viersamkeit. Und ich muss Franzisca danken, dass sie mich unterstützt und bestärkt hat, dies zu machen. Wann, wenn nicht jetzt, so ihr Tenor. Dass ich ihr dennoch irgendwann live alles zeigen will, was ich dort gesehen und erlebt habe, ist für mich klar. Dann gibt es eben irgendwann Freiheiten down under zu Viert.

Hier ein paar Eindrücke der Tour:

Fazit Väterkarenz, Teil 6 – Zweisamkeit

24. März 2009

Es war nicht immer leicht. Als Kaspar kam, gab es für Franzisca und mich einen neuen Lebensmittelpunkt. Klarerweise hat die Zweisamkeit darunter gelitten. Prinzipiell kein Thema, aber hin und wieder haben wir uns schon gewünscht, einmal was ohne Kaspar zu unternehmen – insbesondere nachdem Kaspar von der geliebten Brust auf feste Nahrung gewechselt hat und die Babysitter-Zeit angebrochen war. Da wäre es manchmal gut und einfacher gewesen, die Familie, die Omas und Opas in der Nähe zu haben. Aber was nicht ist, ist halt nicht.

Zweisamkeit zu bewahren und die schönen Momente, die es vor dem Leben mit Kind gab, auch in der Zeit mit einem Kind zu erleben, ist ein extrem wichtiger Punkt. Manche Paare – so weiß ich aus Gesprächen – lösen dies mit fest institutionalisierten „Paartagen“, Abende, die fest füreinander reserviert sind, manche konzentrieren sich aufs Wochenende. Wir planen die Zweisamkeit nicht.  Wir machen uns die Momente zu zweit, wie sie kommen, schön – sei es bei gemütlichen Abenden zu Hause, wenn Kaspar schläft, sei es bei Babysitter-Abenden oder bei Besuchen von Freunden und Bekannten. Und wir leben gut damit. Denn die schönen Momente zu dritt sind für uns irgendwie auch eine Art schöner Momente zu zweit.

Kaspar im Krankenhaus

11. März 2009
Am Ende schon wieder zu Scherzen aufgelegt: Franzisca und Kaspar.

Am Ende schon wieder zu Scherzen aufgelegt: Franzisca und Kaspar.

Eigentlich wollten wir uns ein gemütliches Familienwochenende machen. Ein Familienwochenende wars wohl, aber nicht so wie wir uns das vorgestellt hätten. Kaspar musste ins Krankenhaus. Der erste Schock saß tief: leichte Lungenentzündung, Schläuchlein am Arm, Schläuchlein am Zeh, Sauerstoffschlauch für die Nase, Antibiotika und Inhalationen. Am ersten Tag war er (und Franzisca auch) daher auch ziemlich k.o. – fast noch mehr von dem doch etwas mühsamen Zimmerkollegen als von der Krankheit. Gegen Ende aber wurds schon wieder lustig, sein neuer Freund Ömer und er haben die Station unsicher gemacht und kräftig mit den Schwestern geschäkert.

Jetzt aber ist er wieder zu Hause und ist den Umständen entsprechend ganz guter Dinge. Für Franzisca und mich war das nach dem ersten Schock vermutlich ein wichtiges „Learning“: So etwas kommt bei kleinen Kindern einfach vor, das gehört zum Großwerden einfach dazu. Das Wichtigste: Er wird wieder gesund. Und das Familienwochenende – das holen wir nach!

Bob

3. März 2009

Wenn der Schnee ruft, sind wir immer mit dabei. Kaspar hat ja seine erste Naherfahrung mit dem kalten, weißen Etwas zuerst einmal aus sicherer Entfernung gemacht. Jetzt aber war es soweit: Kärnten hat wieder gerufen – und es war Zeit, den Weihnachtsbob richtig einzuweihen.

Die ersten Meter waren zugegebener Maßen etwas verkrampft. Die kleinen Fingerchen haben sich fieberhaft um das blaue Plastik gekrampft – in der Hoffnung, auch die kommenden Meter bergauf noch sitzenderweise auf dem Bob zu verbringen. Ich war der Motor. Oben angekommen ging der Spaß aber richtig los. Husch, und schon war der Zweisitzer wieder im Tal. Die Frage „noch einmal?“ wurde mit einem lauten „Jaaa!“ klar beantwortet. Nach zwei Stunden rauf und runter wars aber dann genug. Zudem kamen Franzisca und Heiko, die sich skitechnisch fortbewegt haben, genau richtig zum „Aprés-Bob“. Und ich glaube, ein wenig froh war Kaspar schon, wieder von dem doch ungewohnten, wackeligen Ding runtergekommen zu sein.

Apropos Heiko: Für den Armen standen die Tage wohl unter einem Motto: „Kaspar und Ski zwingen Heiko in die Knie“. Unruhiger Schlaf, Ganztagessport an der frischen Luft – da hat selbst der alte Haudegen kapituliert. Lustig wars, Kamerad! 🙂

Vom Hippie, zum Punk, zum Bubikopf

19. Februar 2009

Irgendwann ist immer das erste Mal. Und für Kaspar war es höchste Zeit für einen Haarschnitt. Auch wenn sich die Löckchen im Nacken schön gekringelt haben, nach dem Baden hat sich gezeigt, wer wirklich ein echter „Vokuhila“ ist. Also, schnippschnapp, Haare ab. Franzisca hat sich rangetraut an die Pracht. Einige Mal musste Schnischnaschnappi wohl doch laufen, aber am Ende waren sie ab. Und die wundersame Wandlung von Kaspar war vollbracht. Ein großer Akt in drei Bildern:

Vom Langhaar-Hippie...

Vom Langhaar-Hippie...

...über Punk...

...über Punk...

...zum Bubikopf.

...zum Bubikopf.

Wir für uns

18. Februar 2009

Wenn nicht das letzte Wochenende gewesen wäre, ich hätte lange überlegen müssen, wann Franzisca und ich zuletzt einmal ein Wochenende für uns hatten. Diesmal war es aber soweit. Kaspar’s Tante Anna und Onkel Peter waren da zur Vollendung der Gottwald-Wochen (Tante Lisa hat uns schon die Tage zuvor besucht). Kaspar war also umsorgt – und wir haben uns um uns selbst gekümmert. Nicht, dass wir ein Wochenende in trauter Zweisamkeit dringend herbeigesehnt hätten, aber zugegeben, schee war’s scho. 🙂 Samstag Extrem-Rodeln mit Katrin und Moritz (einen herzlichen Gruß an die blauen Flecken an den Knieinnenseiten!) und einer interessanten Sozialstudie am Valentinstags-Party-Abend in der Millenium City sowie Sonntag Wellnessen in der Römertherme Baden. Sport, Spannung und Erholung, was für eine Kombi.

Und Kaspar: Der hat uns gar nicht vermisst. Als wir Sonntag abend heimkamen und ihn wieder in die Arme schließen wollten, war ein kurzes Grinsen an der Tür alles, was wir bekamen. Und schwups, umgedreht und wieder ab zum Spielen. Aber wurst, wir waren ja sowas von entspannt…

Was ich tun wollte…

23. Januar 2009

Die Vorsätze waren großartig für die Karenz, was wollte ich nicht alles machen: Einen Blog betreiben (geschafft!!), viele Freunde und Kollegen abseits des Business treffen, richtig altmodisch Fotos in Alben kleben, ein Buch schreiben undundund. Richtig viel habe ich nicht realisiert, auf der privaten To-do-Liste sind noch einige Punkte, die ich wohl weiter mit mir rumschleppen werden.

Die Zeit, die neben der Kindererziehung bleibt, habe ich völlig falsch eingeschätzt. Ich musste mir wahrlich meine eigenen „Termine“ bzw. Zeiten freischaufeln, teils mit Unterstützung durch Franzisca, teils durch Kaspar selbst, wenn er beispielsweise doch einen längeren Schlaf eingelegt hat als erwartet. Aber ich hab ja noch eine Woche… 🙂