Posts Tagged ‘Papamonat’

Papamonat: Ziel 2010

28. Dezember 2008

Immer mehr politische Stimmen werden hier und hier laut, die für den Papamonat wie für das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld als Starttermin 2010 anpeilen. Während der Papamonat scheinbar mit wenig Gegenwehr rechnen muss, wird das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld wohl mit der Finanzierungsfrage geklärt werden. Zu Letzterem gibt es ja schon einige europäische Beispiele, die nicht so schlecht laufen, insbesondere wenn es um das Ziel geht, Väter zu einem größeren Beitrag in Sachen Kindererziehung zu motivieren. Also, lieber gut kopiert als schlecht selbstgemacht.

Advertisements

Schwarz auf Weiß: Papamonat im Koalitionspakt verankert

24. November 2008

Gemunkelt wurde ja schon viel im Vorfeld. Jetzt liegt das Koalitionspamphlet auf dem Tisch. Wenn’s kommt, wie’s noch etwas vage zwar, aber doch geschrieben steht, wär’s echt klasse – die geplante neue Familienpolitik der geplanten, neuen Großen Koalition in Österreich: Nicht nur der „Papamonat“, auch ein einkommensabhängiges Karenzgeld sind die angestrebten Ziele. Details wurden noch ausgespart (und da wird sicher noch genau hingeschaut werden müssen), aber klingt auch schon mal ganz allgemein formuliert nicht schlecht. Also, liebe kommende Ministerinnen und Minister, ranhalten, den ebenfalls versprochenen neuen Stil des Regierens auch wirklich durchziehen, schnell alles Vage konkretisieren, die „Finanzierungsvorbehalte“ lösen und agieren. Bin schon gespannt…

Papamonat: Es scheint, er kommt

10. November 2008

Es tut sich mal wieder was in Sachen Papamonat: Wie es den starken Anschein hat, haben sich die vermeintlichen Koalititonspartner der kommenden neuen/alten österreichischen Regierung aus ÖVP und SPÖ auf ein gemeinsames Modell geeinigt: einen Monat sollen Väter beim einkommensabhängiger Papamonat zuhause bleiben dürfen. Die Presse hier ist zumindest voller Zuversicht hier und hier und hier. Na dann, auf auf, ich bin gespannt, wie es und vor allem wie schnell es weitergeht. Von dem auch schon einmal mehrfach angedachten und angesprochenen einkommensabhängigen Karenzgeld wie in Deutschland ist zwar keine Rede mehr (da vermutlich zu teuer), aber immerhin kleine Schritte…

Farbgerangel um Papamonat und Karenzgeld

24. September 2008

Was war das für ein Possenspiel um den Papamonat. Dafür, dagegen, dafür, aber nur wenn, dann aber mit und ohne… Lang lebe der Wahlkampf. Das bunte Farbenspiel der politischen Parteien für Mehrheiten vor der Wahl war wirklich lustig mitanzusehen – und das nur aus den Internetquellen, auf die wir in den USA zurückgreifen konnten. Bin ich froh, dass ich am Sonntag bei der Wahl kein Kreuzerl machen darf. Naja, wenn ich über die Grenze nach Deutschland schaue, muss ich still sein, denn um so vieles besser scheint es der großen Koalition auch nicht zu gehen.

Auf jeden Fall scheinen die Abstimmungen über Papamonat und einkommensabhängiges Karenzgeld grade am Laufen zu sein. Showdown, bin gespannt, wie’s ausgeht. Muss mal schnell zum TV…

Väterkarenz: Vergesst die Mütter nicht!

30. Juni 2008

Der Papamonat kommt in Österreich. Ich trau mich das jetzt einfach mal so zu sagen, den die Pro-Stimmen mehren, mehren, mehren und mehren sich. Auch ich zähle mich zu den großen Verfechtern dieses Modells. Gerade die ersten Tage und Monate sind im neuen Zusammenleben zu dritt Gold wert. Der Papamonat wird als Einstieg und „Schnupperlehrgang“ für eine spätere Väterkarenz gesehen. Passt prima, schließlich gibts auch im Job, und nichts anderes ist auch die Kinderbetreuung, Probemonat(e). Doch so sehr ich auch die Väterkarenz propagiere, darf eines bei aller Diskussion um die neue, aktive Verantwortung der Väter bei der Kindererziehung nicht vergessen werden: Die Mütter.

Die Forderung liegt auf dem Tisch: Männer, bringt Euch zu Hause in der Kindererziehung ein, sei es Teilzeit oder Vollzeit wie bei mir. Aber will das die Frau eigentlich? Wie stark will sie sich in die Kindererziehung reinreden lassen? Und vor allem: Schafft sie es ohne weiteres, die über die Schwangerschaft und die ersten Monate aufgebaute emotionale Beziehung zum Kind so einfach „abzubrechen“ und wieder arbeiten zu gehen? Aus eigener Erfahrung weiß ich: So richtig einfach ist das alles nicht. Diskussionen und schwermütige Momente sind vorprogrammiert. Jede Familie, jedes Paar sollte schauen, was für sie in der jeweiligen Situation – beruflich wie privat (insbesondere in der eigenen Zweierbeziehung) – das richtige ist. Aber ein großer Schritt ist es schon einmal, wenn in diesen Überlegungen Väterkarenz mitdiskutiert wird.

FORMATfüllend

29. Juni 2008

Wieder sind – gemäß Andy Warhols Zitat – 5 Minuten meiner und Kaspars „15 Minuten Ruhm im Leben“ rum 🙂 : Für einen Überblicksartikel zum Thema „Väterkarenz, Papamonat usw.“ mit dem Titel „Die Vaterfreuden“ wurde ich vom österreichischen Wirtschafts- und Finanzmagazin FORMAT neben anderen Karenzvätern interviewt, Kaspar und ich zudem noch geknipst. Jetzt strahlen wir auf Seite 20 der Menschheit entgegen. Und was mich besonders freut: Mein Blog hat’s ebenfalls in die Geschichte geschafft, gleich im zweiten Absatz:

„Andere gehen die Elternzeit geplanter an: „Heute ist der Tag, an dem mein neuer Lebensabschnitt beginnt“, bloggte PR-Berater Stefan Weder am 1. Juni. Vor knapp vier Wochen hat sich der 31-jährige für dei kommenden acht Monate von Hochegger PR verabschiedet. Der Grund dafür heißt Kaspar und ist siebeneinhalb Monate alt.“

Na, wenn das kein Ansporn ist, weiter zu bloggen…

Papa’s Monat

11. Mai 2008

Kommt er oder kommt er nicht? Passend zum Muttertag gibts wieder einen Vorstoss von politischer Seite dazu,  mit vielen Diskussion und Meinungen dazu, siehe hier und hier und hier. Die Idee dazu gibts schon länger, nur umgesetzt wurde es bislang nicht. Allerdings sieht es auf politischer Ebene nun so aus, dass die Front dagegen kleiner wird. Es spießt sich natürlich mal wieder am Budget. Ich kann nur sagen: Möglichst schnell umsetzen. Ich selbst habe mir für die Wochen nach der Geburt Urlaub aufgespart.  Mit dem Papamonat wäre es deutlich einfacher gewesen.